Segnung ErntegabenEin prächtig geschmückter Erntedankaltar und die Erntestecken der Kommunionkinder zogen die Blicke der Gläubigen auf sich. An Erntedank feiern wir das älteste Fest der Weltgeschichte - Erntedank. Es gehört nicht nur uns Christen. Archäologische Ausgrabungen belegen, dass dieses Fest so alt ist, wie die Menschheit selbst. Schon seit frühesten Zeiten hielten die Menschen etwas von der Ernte zurück, um es den Göttern als Zeichen der Dankbarkeit zu opfern. Deshalb ist es richtig zu sagen, dass Erntedank das älteste Fest der Menschheit ist.
 
Pfarrer Paul Gnalian wies in seiner Predigt darauf hin, dass Erntedank noch mehr sei, als der Dank für die Gaben der Schöpfung. Erntedank lade uns auch zu einer persönlichen Besinnung, zu einem persönlichen Dank ein. Dazu gehöre auch der Dank für den Ehepartner. Für seine Liebe und Treue, für seine Geduld. Für seine unzähligen Aufmerksamkeiten, für jedes gutes Wort. Der Dank für die Kinder und Enkel. Für alle Freude, die sie schenken. Der Dank für die Eltern, für ihre Liebe und Geduld. Der Dank für die Arbeitskollegen. Ein Dank für die vielen, unscheinbaren, alltäglichen Begegnungen, die unser Leben bereichern.
 
Am Ende der Messfeier bedankte sich Pfarrer Paul Gnalian bei den Kommunionkindern und beim Happy-Day-Chor, geleitet von Irmgard Eichenseer, für die schöne Mitgestaltung des Festgottesdienst.