Gruppenbild mit JonasOrtsvorsitzender Herbert Vogel konnte im dicht gefüllten Pirzersaal in Markstetten Staatssekretär Albert Füracker, MdL und Helga Huber, die sich als Listenkandidatin für den Landtag bewirbt, begrüßen. Auch Bürgermeister und stv. Landrat Josef Bauer aus Parsberg, der für den Bezirkstag kandidiert, war unter den vielen Gästen.
 
Die Listenkandidatin für den Landtag Helga Huber stellte sich eingangs den Zuhörern vor. Sie kommt aus Thundorf bei Freystadt und leitet im Landratsamt Neumarkt die Bauabteilung. Sie ist verheiratet und Mutter zweier großer Söhne. Für die Landtagswahl 2018 bat sie um ihre Unterstützung.
 
Albert Füracker freute sich, dass er wieder einmal beim Fischessen in Markstetten zu Gast war. Er ging kurz auf die Bundestagswahl 2017 ein, in der die CSU massiv das Vertrauen der Wähler nicht gewinnen konnte. Ihm sei wichtig, dass nach der Landtagswahl keine "Berliner Verhältnisse" entstehen würden und er wolle auch in Bayern nicht mit Leuten regieren, die in Berlin vor der Verantwortung davonlaufen.
 
Viele Parteien gaukelten den Wählern vor, betonte er, dass alles kostenlos sei. Die sei jedoch ein Trugschluss, denn einer müsse zuletzt immer die Kosten bezahlen. Nach der Abschaffung der Straßenausbaubeitragssatzung treffe es zwar nicht mehr den Anwohner, aber den Kostenaufwand müsse dann letztendlich der Steuerbürger aufbringen. Die Kommunen haben in den vergangenen Jahren so viele Finanzmittel erhalten wie nie zuvor. Auch der Markt Hohenfels erhielt zum Ausbau des schnellen Internets eine Förderung in Höhe von zwei Millionen Euro.
 
Er freue sich besonders, dass der Landkreis Neumarkt und damit wohl auch in Europa die zweitniedrigste Arbeitslosenquote aufweisen könne. Besonders herzlich begrüßte er Jonas Mirbeth als neues und jüngstes Mitglied des Marktstettener Ortsverbandes.