Pfarrfest 2017Bereits um 8 Uhr zogen Düfte von gegrillten Bratwürstln und frischen Kaffee über den Platz zwischen Messnergarten und Kriegerdenkmal, als die Wallfahrer aus Rechberg und Schmidmühlen sich von dem anstrengenden Fußmarsch stärkten. Beide Gruppen waren zuvor von Pfarrer Udo Klösel begrüßt worden. Aus Rechberg waren  20 Wallfahrer mit dem Kreuzträger Heinrich Rappl gekommen. Ihr Pilgerführer Ludwig Niebler bedankte sich bei dem Hohenfelser Pfarrer zum Abschied mit einem kleinen Geschenk. Die Pilgergruppe aus Schmidmühlen (Pilgerführer Martin Fischer und Kreuzträger Alfons Huger) umfasste 38 Teilnehmer.
 
Nach dem festlichen Gottesdienst, der gesanglich vom Frauenbundsingkreis (Leiterin Claudia Fischer) mitgestaltet worden war, konnte man sich am Marienaltar in die Skapulierbruderschaft aufnehmen lassen. Die Kolping-Jugendblaskapelle unter Leitung von Lucia Bäuml spielte zum Frühschoppen auf und zu einem frischen Bier, temperiert mit dem kühlen Wasser des Kirchenbaches, schmeckte der leckere Rollbraten mit Kraut- und Kartoffelsalat besonders gut. Das reichhaltige Kuchenbuffet lud zum Kaffeetrinken ein. Um 13.30 Uhr umrahmte der Kolpingchor, dirigiert von Thomas Fischer, die Vesper, in der den verstorbenen Bruderschaftsmitglieder des vergangenen Jahres gedacht wurde.
 
Anschließend begeisterten die Kindergartenkinder -einstudiert von ihren Erzieherinnen unter Leitung von Elisabeth Lutter- mit ihren Bewegungsliedern, bevor der Nachwuchs der Hohenfelser VTG  das gut aufgelegte Publikum mit mehrere Tänze unterhielt. Pfarrer Udo Klösel zögerte nicht lang, sondern plattelte spontan bei der Ambos-Polka mit. Musikalisch klang am späten Abend das Pfarrfest mit den "Drei lustigen Musikanten" alias Fabian und Jonas Mirbeth und Moritz Götz sowie Alleinunterhalter Michael Henschel aus Kallmünz aus.
 
Ab drei Uhr nachmittags schminkten die Erzieherinnen unzählige Kinder und bastelten mit ihnen. Auch das Eis war heiß begehrt. Auf die kleineren Mädchen und Buben wartete im Spielbereich eine Hüpfburg. Wie in den letzten Jahren erfreute sich das Entenrennen größter Beliebtheit. Erstmals konnte der größere Nachwuchs seine Fähigkeiten beim Fußball-Billard und Ballmikado erproben. Die interessanten Spiele waren von Leonhard Böhm und Jakob Neumeier gebaut worden. Neu war auch der Stand der Kolpingsfamilie mit dem vom Kolpingbildungswerk in Tirschenreuth gefertigten Dekoartikeln aus Metall. Die Gardemädchen hatten den Verkauf übernommen. Der örtliche Anteil sollte die Finanzierung der neuen Kindergarde-Kostüme unterstüzen.