FestgottesdienstAnläßlich der "Großen Visitation" der Hohenfelser Pfarrgemeinde hatten Prälat Alois Möstl und Pfarrer Udo Klösel am Freitag Abend einen Festgottesdienst zelebriert. Alle zehn Jahre etwa steht eine Pfarrei im Rhamen einer "Großen Visitation" auf dem Prüfstand. Sie soll keine Benotung der seelsorgerlichen Arbeit sein, sondern lediglich einen Überblick über die Pfarrei verschaffen. In seiner Predigt lobte Prälat Alois Möstl die Hohenfelser Pfarrei und attestierte ihr ein aktives Gemeindeleben. DIe festliche Gottesdienst wurde durch den Kolpingchor unter Leitung von Thomas Fischer gesanglich mitgestaltet. Anschließend trafen sich die Mitglieder des Pfarrgemeinderates und der Kirchenverwaltung wie auch die Vertreter der kirchlichen Vereine im Pfarrsaal zum Gedankenaustausch. Am Nachmittag hatte Pfarrer Udo Klösel ihm bereits alle kirchlichen Gebäude und Einrichtungen gezeigt.
 
"Die Pfarrei Hohenfels sei für ihn," so erzählte der Regionaldekan, "in bester Erinnerung". Als Kind lebte er nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges für kurze Zeit in Pielenhofen, das bei der zweiten Erweiturung des Truppenübungsplatzes geräumt werden musste. Seine Familie zog danach ins nahe Raitenbuch. Dort unterrichtete sein Vater sechs Jahre in der Dorfschule und leitete den Chor, bis er in Neustadt a.d.Waldnaab eine neue Anstellung als Lehrer fand. "Als Kind sei er immer zu Fuß nach Hohenfels in den Gottesdienst gegangen. Eine Stunde hin und eine wieder zurück", sagte der Geistliche und zeigte stolz sein Kommunionbild, auf dem er mit dem Hohenfelser Kaplan, seiner Mutter und Bruder vor der Lourdes-Grotte in Hohenfels fotografiert worden war.