Auf der Tagesordnung der Sitzung am 4. Juli waren 6 TO-Punkte verzeichnet. Mit Einverständnis der zwölf anwesenden Markträte wurde als siebter Punkt in die Tagesordnung die Flächenmehrung bei der Vergabe der GVS Kleinmittersdorf-Lauf aufgenommen. Die Flächenmehrung kam dadurch zustande, dass die erste Aufnahme nur per Auto erfolgte und erst die gründliche Begehung Ende Juni auszubessernde Kleinflächen von etwa 600 qm ergab. Durch die Flächenmehrung von 250 qm steigern sich die bisherigen Gesamtkosten von 225.850,37 € um weitere 32.000 €. Der Marktrat stimmte der Erhöhung zu.
 
Dem Wunsch des Bauherren Michael Kunert, der beim Neubau seines Einfamilienhauses in Markstetten von den Vorgaben der Einbeziehungssatzung abweichen wollte, wurde nicht zugestimmt. Die vom Marktrat erlassene Satzung sieht maximale Auffüllungen und Abgrabungen in seinem Grundstück von bis zu 75 cm vor. Diese Vorgaben wollte er überschreiten. Im übrigen wurde dem Bauvorhaben zugestimmt.
 
Der Markt Beratzhausen plant die Aufstellung des Bebauungsplanes "Am Hauswinkel" in Unterpfraundorf und die Änderung der dort bereits bestehenden Bebauungspläne "Am Kiefer II, III und IV". Die Stadt Parsberg legte den Bebauungsplan "Technologiestandort Parsberg-Lupburg" vor. Gegen alle Bebauungspläne wurden keine Einwände erhoben, da Hohenfelser Belange nicht beeinträchtigt sind.
 
Marktrat Stefan Spandl trug als Vorsitzender das Ergebnis der Rechnungsprüfung für das Kalenderjahr 2015 vor. Gemeinsam mit Marianne Steuer und Albert Vogl hatten sie am 22. Juni 2017 die gemeindlichen Unterlagen überprüft. Beanstandet wurden Kostenüberschreitungen in vier Punkten: Unter dem Haushaltsansatz Heimat-Kulturpflege wurden statt 1.000 € insgesamt 1.900 € ausgegeben. Der Haushaltsposten Denkmalschutz und -pflege führte zu einer Kostenmehrung von 18.383 € statt der geplanten Ausgaben über 10.000 €. "Die Mehrung," sagte der Vorsitzende des Rechnungsprüfungsausschusses, "sei vor allem durch eine Stromnachzahlung über 7.345 € für das Kommunbrauhaus verursacht worden. Die Mehrkosten beim Freibad in Großbissendorf (Ansatz: 17.000 €, Ist: 21.374 €) seien durch die Erneuerung des Filters mit einem Betrag über 6.000 € entstanden." Ebenso gab es eine Haushaltsüberschreitung bei dem Punkt Hochbaumaßnahmen Rathaus. Statt der einkalkulierten 5.000 € fielen sogar 17.097 € an. Sie entstanden bedingt durch die Auszahlung des Gewährleistungseinbehalts an die Baufirma, da die Gewährleistungfrist abgelaufen war. Positiv wurde von Stefan Spandl vermerkt, dass keine Sollzinsen angefallen waren. Einstimmig wurden die über- und außerplanmäßigen Ausgaben gemäß Art. 66 Gemeindeordnung genehmigt und Entlastung erteilt.
 
Irmgard Bayerl ist seit 1. Juni bei der Gemeinde Hohenfels beschäftigt. Mit Beschluss des Marktrates wurde sie zur Standesbeamtin bestellt.
 
Zum 1. Juli 2017 startete ein weiteres Programm der Bayerischen Staatsregierung, mit dem vor allem dünn besiedelte Flecken Bayerns mit schnellem Internet erschlossen werden sollen, der sog. „Höfebonus“. Damit sollen künftig auch Weiler und Einzelgehöfte an das Glasfasernetz angeschlossen werden. Die Gemeinde beschloss, entsprechende ANträge für die Gemeindeteile Stallhof, Baumühle, Harrhof, Schönheim und Blechmühle zu stellen.
 
Obwohl die Besucherzahlen der Hohenfelser Bücherei im Verhältnis zu den Einwohnerzahlen bestenfalls als zufriedenstellend bezeichnet werden können, konnten Klaudia Laßleben und Rosemarie Freimann, die beide für die Hohenfelser Gemeindebücherei verantwortlich sind, die Ausleihzahlen durch persönlichen Einsatz um zwölf Prozent steigern. Die Kosten für die Medien beziffern sich auf 1,65 € pro Einwohner.