Hubertusmesse in HohenfelsDie Jäger feiern traditionell am ersten Sonntag im November zu Ehren ihres Schutzpatrons Hubertus diesen besonderen Gottesdienst. Der Legende nach wandelte sich Hubertus vom Wilderer zum Bewahrer der Natur.  "Sicher sei", sagt Pfarrer Udo Klösel, "dass Hubertus um 705 Bischof von Maastricht wude. Er missionierte in dem Gebiet der Ardennen und sei am 30. Mai 727 verstorben. Sechzehn Jahre später sei seine Heiligsprechung am 3. November  erfolgt. Es ist ein alter Brauch, an diesem Tag die Kirchen mit Utensilien aus Wald  zu schmücken wie auch traditionell zur Hubertusmesse der Klang von Jagdhörnern gehört.
 
In seiner Predigt ging Pfarrer Udo Klösel auf die Frage nach dem "Leben in und mit der Natur" ein. "In den Kreislauf der Natur sei der Mensch hineingegeben und verwoben wie auch in der Darstellung des heiligen Hubertus das Kreuz mit dem Hirschgeweih verwoben sei. ... Diese Verantwortung gegenüber Natur und Tieren, die letztlich auch Verantwortung dem Schöpfer gegenüber meint, der uns die Natur mit all ihren Lebenwesen anvertraut hat - sie kommt schön in dem alten Gruß  'Weidmanns Heil!' zum Ausdruck."
 
Die Hubertusmesse war von dem Jägerverein Jura Parsberg, dem die Hegegemeinschaften Parsberg, Velburg, Hohenfels und Breitenbrunn angehören, initiiert worden.  Die Jagdhornbläser und der Kolpingchor unter Leitung von Thomas Fischer hatten den feierlichen Gottesdienst mitgestaltet. In den Fürbitten gedachten die Jäger ihrer verstorbenen Mitglieder, besonders ihrer im letzten Jahr verstorbenen Ehrenmitglieder Heiner Fröhler und Dr. Heinz Gigglberger.