Sitzung vom 14. JuniBereits in der Märzsitzung waren die Projekte Brücke Lauf und GVS Ammelhof durch Ingenieur Günther Riepl, der auch seit 1990 Stadtrat der Freien Wähler e. V. im Regensburger Stadtrat ist, vorgestellt worden. Er ermittelte für die Brückensanierung Kosten in Höhe von 42.000 € netto bzw. ca. 50.000 € brutto. In dem Betrag ist auch die beiderseitige 20 Meter lange Fahrbahnangleichung enthalten. Das vorhandene Geländer soll wieder verwendet und beiderseitig abbaubar werden.
 
Marktrat Karl Herrmann wandte ein, dass die geplante Fahrbahnbreite von 3 Metern für Mähdrescher wohl zu gering sei. Bürgermeister Bernhard Graf unterbrach die Sitzung und erhielt als Antwort auf seine telefonische Anfrage die Auskunft, dass der angefragte Mähdrescher eine Breite (Außenkante Reifen) von 3,49 Meter hätte. Mit einer Gegenstimme wurde der Planung zugestimmt, hinsichtlich der Mehrkosten für mögliche Fahrbahnbreiten von 3,50 m oder 4,00 m wurde der Bürgermeister ermächtigt, der Planung zuzustimmen, wenn sich die geschätzten Kosten bei 50.000,00 € netto bewegen würden.
 
Anschließend erläuterte Ingenieur Günther Riepl seine Kostenermittlung für die Gemeindeverbindungsstraße zwischen Lauf und Kleinmittersdorf. Mit Ausnahme in der ersten Kurve bei den Serpentinen aus Richtung Lauf kommend sind keine weiteren Ausweiche geplant, da die Grundstückgrenzen direkt an der Straßenkante verlaufen. Er unterteilte die Strecke in einen Neubaubereich zwischen Ammelhof bis Anfang Wald Richtung Ammelacker sowie die restliche Straße (Ausbaubereich). Die im Ausbaubereich liegende  sanierungsbedürftige Fläche umfasst ca. 1.400 qm und kostet netto 130.000 €. Der Neubaubereich ist ca. 2.400 qm groß und kostet 180.000 € (75 €/qm). An mehreren Stellen, zum Beispiel im Bereich der Ammelhofer Kurve (= ca. 7 qm) soll ein Großsteinpflaster auf Beton verlegt werden. Die Kosten für 53 qm Großsteinpflaster betragen 10.000 €.
 
Marktrat Bernhard Birgmeier regte an, zu überprüfen, ob eine durchgängige zehn Zentimeter starke Tragdeckschicht und nur ein Neuausbau im Kurvenbereich möglich sei. Das Gremium stimmte der Planung zu, es solle aber zuvor untersucht werden, ob eine neue Tragdeckschicht bei vorhandem Unterbau möglich sei. Die Ausschreibung soll für die ganze GVS, der Ausbau verteilt auf zwei Jahre erfolgen.
 
Die Stadt Parsberg plant ein neues Gewerbegebiet auf einer ca. 10 ha. Fläche vor der Kreuzung auf der rechten Seite der Staatsstraße 2234 in Fahrtrichtung Hohenfels. Gegen das Vorhaben, zu dem der Markt als Träger öffentlicher Belange Stellung nehmen mußte, gab es keine Einwände.
 
Der TSV Hohenfels erhält zu seinem 70jährigen Jubiläum einen Zuschuss in Höhe von 350 €.
 
Bei der FFW Hohenfels wurden am 03.06.2016 von 22 Aktiven neue Kommandanten gewählt. Ab 1. Juli 2016 sind für sechs Jahre Robert Walter als erster Kommandant und Anita Moser als seine Stellvertreterin im Dienst.
 
Mit LRA, Landesamt für Denkmalspflege und weiteren Behörden wurde die Sanierung der Kleinmittersdorfer Kapelle besprochen. Es sollen die voraussichtlichen Kosten ermittelt werden.