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Doch heut´- heut´ singen Weihnachtslieder
die drüb´n in Dresden - von PEGIDA! -
und wollen dort im Sachsenland
verteidigen das Abendland
- mit Propaganda, islamkritisch,
mit Menschen, die sonst nicht politisch,
doch jetzt verängstigt und verführt
und auch instrumentalisiert
mit Fremdenhaß und braunem Stuß!
Doch Gott sei Dank scheint damit Schluß;
genauso schnell, wie sie begonnen
die Montagsdemonstrationen,
genauso schnell ist auch verpufft
die künstlich aufgeheizte Luft!

 

Und wenn wir g´rad´ PEGIDA nennen
samt denen, die ihr „nachirennen"
und deren Weihnachtslied-Aktion,
so komm ich nicht umhin, muß schon
ein wenig hier satirisch werden
- scheinbar das Wichtigste auf Erden! -
und ehrlich hier jetzt hinterfragen
und als ein Christenmensch euch sagen:
Mir kommt es schon recht komisch vor,
wenn „Stille Nacht" im Sachsenchor
erklingt - damit verteidigt werde
die „freie deutsche Heimaterde"
und jenes Abendland, das man
längst nicht mehr „christlich" nennen kann!
Und dies in Dresden, wo g´rad´ eben
knapp zwanzig Prozent Christen leben!
Ja, früher rissen Weihnachtslieder
die Grenzen und die Gräben nieder!
Heut´ werd´n sie dazu pervertiert
und auch instrumentalisiert,
um auszugrenzen und zu spalten,
von jenen, die´s bedrohlich halten,
daß monatlich - wie´s halt so geht! -
der Halbmond über Deutschland steht!

Um´s christlich´ Abendland zu schützen
wohl keine Weihnachtlieder nützen!
Es hilft da bloß und nur allein,
christlich zu leben, Christ zu sein!

Könnt´ doch die Welt zusammenfinden,
Gräben und Mauern überwinden,
endlich den Weg des Friedens geh´n
und sich versöhnen und versteh´n,
statt Haß und Streit sich doch vertrauen
und dann: „Mit Christus Brücken bauen"!