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Ein erster Blick geht sorgenvoll
zu jenen, die ganz irr und toll
im Nahen Osten wüten, morden
- des „IS" Islamisten-Horden!
Für einen heil´gen Gottesstaat
- dafür sie blutig säh´n die Saat!
Ganz radikal in Allahs Namen,
mit langen Bärten, schwarzen Fahnen
da zieh´n sie aus und bringen Tod,
viel Elend, Angst, Vertreibung, Not
- für alle, die in ihren Augen
nicht einhalten den wahren Glauben:
die Christen, die seit Jesu Tagen
dort seine Botschaft weitertragen;
genauso auch Jessiden, Kurden
schon ihre Terror-Opfer wurden;
und selbst die eig´nen Glaubensbrüder
machen sie ohne Gnade nieder
- wenn sie den Ramadan nicht halten,
wenn zuviel schaut aus Burka-Falten,
wenn sie ertappt beim Fußballschauen
- denn das schon ist für sie ein Grauen
und fordert Strafe - Tod allein!
Soll das ein guter Glaube sein?

 

Und dann die Geiseln, die sie nahmen,
die ihnen in die Finger kamen:
Nach Monaten voll Angst und Not
ereilt sie grausam dann der Tod:
Orange gekleidet knien sie da
und warten auf die Scharia,
auf´s Schwert der Terror-Islamisten:
Entwicklungshelfer, Journalisten,
Japaner, Amis oder Briten
- der Kopf wird ihnen abgeschnitten
und als Trophäe hochgehalten!
Und dies wird nicht für sich behalten
- es wird gefilmt, ins Netz gestellt
- wie ist doch so pervers die Welt,
wie wird der Mensch zum Monster hier
- so grausam ist kein and´res Tier!

Doch sind es oft gerade eben
nicht jene Moslems, die dort leben
und schon seit vielen hundert Jahren
den Christen gute Nachbarn waren.
Der Terror, der ist importiert
und die, die so fanatisiert,
die sind nur - „Gastarbeitern" gleich -
im Kampf für´s Kalifatenreich!
Ja, seltsam und makaber ist:
dort wird der Tour- zum Terror-ist!
Und nicht nur aus Arabien
und Afrika zieh´n sie dorthin;
nicht wenige der Dschihadisten,
die sich mit Greueltaten brüsten
und dort den Heil´gen Krieg jetzt führen,
sich ließen radikalisieren
ganz fern von ihrem „Wirkungsort";
denn jener Haß pflanzte sich fort
in England und in Frankreich auch,
wo man nach Islamistenbrauch
mit Predigten voll Zorn und Haß
sich rekrutiert ohn´ Unterlaß
stets neue Kämpfer für Allah.
Ja, traurig, aber leider wahr!

Und selbst aus unser´m deutschen Land
so mancher seinen Weg schon fand
aus ´ner Moschee mit Haß-Imamen
auf falsche Islamisten-Bahnen;
auf dunklen Wegen - finanziert
von reichen Scheichs ganz ungeniert -
sie reisen über die Türkei
in Syrien und im Irak ei(n);
hier ist ihr Ziel das Kalifat,
das jener ganz in Händen hat,
der zum Kalifen sich gemacht
und strebt nach Herrschaft und nach Macht,
nach einem strengen Gottesstaat,
als Frucht von blutig roter Saat;
dafür sie kämpfen, morden, hassen,
bereit, das Leben gar zu lassen,
weil man als Märtyrer ja dann
ins Paradies einziehen kann,
wo Jungfrauen sie schon erwarten
im ewiggrünen Freudengarten!
Dafür sie lassen hier auf Erden
für viele schon „die Hölle" werden.
Nein, Gott hier nicht dahinter steht,
wenn es so teuflisch bös´ zugeht!

Könnt´ doch die Welt zusammenfinden,
Gräben und Mauern überwinden,
endlich den Weg des Friedens geh´n
und sich versöhnen und versteh´n,
statt Haß und Streit sich doch vertrauen
und dann: „Mit Christus Brücken bauen"!