Gegen die von Ingrid Fenzl beabsichtigte Aufschüttung ihres eigenen Grundstücks mit Aushubmaterial gab es keine Einwände.

Anschließend beriet und beschloß das Gremium den Haushalt 2014. Der Verwaltungshaushalt hat ein Volumen von 3,44 Millionen Euro und der Vermögenshaushalt ein Volumen von 2,39 Millionen Euro. Die Kassenkredite wurden um ein Jahr verlängert und betragen jeweils bei der Sparkasse wie auch Raiffeisenbank 250.000 €.

In den Monaten Januar und Februar 2014 wurden die Jahresrechnungen der Gemeinde für den Zeitraum 2006 bis 2011 von der Rechnungsprüfungsstelle des LRA Neumarkt überprüft. Im Prüfungsbericht wurden etwa dreißig Punkte angesprochen, zu denen der Marktrat Stellung nehmen musste.

Beanstandet wurde, dass die Anpassung des Erbbauzinses jeweils in den Jahren 2004, 2007 und 2010 hätte erfolgen müssen. Die Architektenleistung für Brandschutz gehöre zu den elementaren Bestandteilen eines Architektenvertrages und dürfe daher nicht gesondert vergütet werden. Ebenso seien Fahrtkosten eines Architekten innerhalb einer 15-km-Zone nicht zu vergüten.
Die Bauakten der Gemeinde wären nicht sachgerecht gegliedert. Die Dokumentation des Vergabeverfahrens sei Aufgabe der auftraggegebenden Gemeinde und dürfe nicht delegiert werden.

Überschreiten die Vertragslaufzeiten vier Jahre wie bei der Vergabe der Busbeförderung der Kinder, ist die Dauer zu begründen. Es wurde darauf hingewiesen, dass die Umsatzsteuer für Druckerzeugnisse nur sieben Prozent beträgt und die Überzahlungen zurückzufordern sind, soweit die Druckerei höhere Steuersätze abgerechnet hat. Es wurde moniert, dass die Sitzungsprotokolle jahrgangsweise zu binden sind.

In der Junisitzung wurde bei den Haushaltsberatungen die Unterdeckung bei den Einnahmen und Ausgaben der Abwasserentsorgung vom Marktrat moniert. Da die Kostendeckung im KAG für die ABwasserentsprgung nur eine "Soll-Vorschrift" ist, konnte in dieser Sitzung der Haushalt ohne Einschränkung beschlossen werden. Aufgrund der Unterdeckung beschloss der Marktrat eine Gebührenkalkulation durch eine externe Firma vornehmen zu lassen.

Das Gremium beschloss die Bestellung des Bürgermeisters zum Eheschließungsstandesbeamten im Hinblick auf Lebenspartnerschaften. Er informierte über die Absicht der Regierung, in der zweiten Julihälfte Asylbewerber  Asylbewerber in Hohenfels unterzubringen.