Auftakt im KeltensaalZum gemeinsamen Wahlkampfauftakt von CSU und CFW konnte Bürgermeisterkandidat Dietmar Feuerer zahlreiche geladene Gäste im bis auf den letzten Platz gefüllten Hohenfelser Keltensaal begrüßen.

Bei Schweinebraten und Kartoffelsalat – beides übrigens gespendet von Marktrat und Landwirt Georg Karl aus Effenricht sowie Metzgermeister Stefan Bogner aus Hohenfels – gaben sich mehrere Redner ein Stelldichein. Zur Riege der Ehrengäste, die neben dem Herausforderer von Bürgermeister Bernhard Graf auch allesamt vor das Mikrofon traten und Grußworte entboten, gehörten allen voran Staatssekretär Albert Füracker MdL, der zudem weiterhin Kreisvorsitzender der CSU ist, der Velburger Bürgermeister Bernhard Kraus sowie der für den Landratsposten kandidierende Bürgermeister von Freystadt Willibald Gailler. Ferner war Altbürgermeister Heinrich Boßle gekommen. Rechtsanwalt und Hohenfelser CSU-Vorsitzender Dietmar Feuerer beschwor in seiner Rede zunächst die Chance, im März neue Mehrheitsverhältnisse im Gemeinderat herbeizuführen. Als programmatischen Schwerpunkt bezeichnete er die wirtschaftliche Förderung der Gemeinde. Zwar kenne er nicht alle Antworten, doch versprach er, sich zu kümmern. Auch sei er dazu bereit, sich mit Themen frühzeitig auseinanderzusetzen.

Er habe in den vergangenen Jahren zudem viele Veranstaltungen organisiert und war in Vereinen aktiv und habe so Erfahrung gesammelt. „Wenn ich will, kann ich ziemlich hartnäckig sein.“ Denn ein Bürgermeister müsse hartnäckig, zielstrebig und dürfe nicht passiv sein, sondern müsse Impulse geben. Überdies befürworte Feuerer in seinen Augen notwendige Angebote für ambulant betreutes Wohnen in Hohenfels und will die Instandsetzung der Gemeindestraßen vorantreiben. Dazu und für Infrastrukturvorhaben verwies der Herausforderer auch auf die zur Verfügung stehenden Fördertöpfe: „Man muss sich halt behaupten im Förderdschungel und es auch wollen.“ Ferner monierte er die seiner Meinung nach zu passive Einstellung des Gemeindeoberhaupts: „Wir brauchen keinen Bürgermeister als Verwalter“, so Feuerer weiter. Die Gemeindebürger hätten es verdient, dass sich der Bürgermeister für sie mehr Zeit nehme.

Auch der Raitenbucher CSU-Vorsitzende und CFW-Listenführer Reinhold Kollroß, der für die CSU mit Kreistags-Listenplatz 34 ins Rennen geht, warb in seiner Ansprache um Stimmen. Staatssekretär Albert Füracker beschrieb den Herausforderer in seiner kurzen wie lobenden Ansprache so: „Frisch, forsch, Feuerer“. Zuvor nutzte er die Gelegenheit dazu, sich für das fulminante Landtagswahl-Ergebnis zu bedanken und appellierte daran, vor Ort auch die Möglichkeit zur Zusammenarbeit anzunehmen.

Für musikalische Unterhaltung sorgten drei junge Musikanten Moritz Götz sowie Fabian und Jonas Mirbeth mit ihren Akkordeons. Auch weitere Kreistagskandidaten aus der Region präsentierten sich den Gästen.