50 Jahre KolpingchorIm Oktober 1962 wurde der Kolpingchor durch den damaligen Pfarrer und Präses Alois Reindl sowie dem späteren Leiter Hans Kerscher gegründet. Als Schola sangen sie Psalmen.vor allem in Gottesdiensten.

Zum 50-jährigen Jubiläumsgottesdienst erinnerte Pfarrer und Präses Udo Klösel an die vergangenen fünfzig Jahre. "Seit fünfzig Jahren haben es sich die damaligen und heutigen Sänger auf die Fahnen geschrieben, zur Ehre Gottes und zur Freude der Gottesdienstbesucher zu singen und die Liturgie mitzugestalten. Mein Dank gilt deshalb denen, die damals angefangen haben und natürlich allen, die heute noch treu singen und teilweise seit vielen Jahren und Jahrzehnten dabei sind. Vom seligen Adolph Kolping stammt das schöne Wort: "Anfangen ist oft das Schwerste, treu bleiben das Beste." In diesem Sinne sage ich euch ein herzliches und tiefes "Vergelt's Gott" unserem Kolpingchor - seinen Chorleitern und seinen Sängern.

In der anschließenden Feier im Gasthaus Taverne gratulierte Pfarrer Udo Klösel Chorleiter Thomas Fischer und allen Sängern, besonders Gottfried Roggenhofer, der seit der Gründung im Chor mitsingt. Im Auftrag des Bischofs zeichnete er Gottfried Roggenhofer (51 Jahre), Josef Koller aus Wolfsquiga (47 Jahre) und Georg Stadlmeier (42 Jahre) mit der Urkunde des Bischofs in Gold für ihre langjährige Treue aus. Die Urkunde des Bischofs in Silber erhielten Alois Koller (39 Jahre), Reinhard Huger (35 Jahre), Karl Großer (31 Jahre) und Leonard Huger (27 Jahre). An Reinhold Kollroß (21 Jahre), Chorleiter Thomas Fischer (16 Jahre), Hans KOller (16 Jahre), Leonard Böhm (14 Jahre) und Georg Spangler (13 Jahre) überreichte Pfarrer Udo Klösel ein Urkunde der Pfarrei.

Bis in den frühen Morgen feierten die Sänger mit ihren Ehefrauen und erinnerten sich an die schwierigen Anfänge des Kolpingchores und dachten an manchen Ton, der daneben gegangen war, nicht nur in der "Stillen heiligen Nacht". Wichtig und prägend für den Kolpingchor aber immer die Bereitschaft der Sänger, bei Wind und Wetter, sich auf den Weg zur Chorprobe zu machen, während andere ihren freitäglichen Feierabend genießen.