Ehrengast Barbara StammDas Doppeljubiläum des CSU Ortsverbandes Markstetten am vergangenen Samstag beehrte Landtagspräsidentin Barbara Stamm mit ihrem Besuch. Zu ihrem Einzug spielten das Akkordeontrio Jonas, Fabian und Moritz den bayerischen Defiliermarsch.

Nach seiner Begrüßung der zahlreichen Ehrengäste ließ Vorsitzender Georg Karl die vierzigjährige Geschichte seines Ortsverbandes und ein Jahrzehnt "Markstettener Fischessen" Reveu passieren. Er betonte die Wichtigkeit der kleinen Ortsverbände, seien sie doch Garanten dafür, dass in den vier Jahrzehnten immer ein oder zwei Gemeinderäte der CSU die Interessen der ehemaligen Gemeinde Markstetten im Hohenfelser Marktrat vertreten hätten. Innenminister Joachim Hermann, Gemeindetagspräsident Uwe Brandl und jetzt Landtagspräsidentin Barbara Stamm seien die prominentesten politischen Vertreter seit der Initiierung des "Markstettener Fischessens" gewesen. Dietmar Feuerer gratulierte für die drei weitere CSU-Ortsverbände des Hohenfelser Landes und MdL Albert Füracker dankte und lobte den unermüdlichen Einsatz des Jubilars. Für die Gemeinde Hohenfels begrüßte Bürgermeister Bernhard Graf den Ehrengast und bat sie, sich ins "Goldene Buch" einzutragen.

Barbara Stamm bedankte sich für das gemeindliche und bürgerschaftliche Engagement des Ortsverbandes. Sie führte aus, dass Toleranz gegenüber vielem nicht zur Aufgabe der eigenen Grundpositionen führen dürfe und forderte gleichwertige Lebensverhältnisse in ländlichen Strukturen. Das Herzstück der Politik sei die Kommunalpolitik, für die die übergeordneten Ebenen (Europa, Bund, Bayern) die Rahmenbedingungen so zu setzen hätten, dass die Kommunalpolitik die Würde des Menschen beachten könne. Als Gesellschaft seien wir in der Verantwortung, dass die Rahmenbedingungen für die jungen Menschan in Ausbildung und Beruf stimmen.

Gleichwertig sei die Aufgabe einzustufen, wie wir mit älteren Menschen umgingen. Man dürfe nicht den leichteren Weg gehen und die Älteren einfach verpflanzen, sondern man müsse diese Probleme innerorts lösen; Ältere dürfen nicht aus ihren gewohnten Lebensräumen herausgerissen werden. Es müsse einen Mindestlohn geben, der so bemessen sei, dass derjenige, der seine normale Arbeitszeit absolviere, auch so viel verdiene, dass es zum Leben reiche.

Grundlage für das Vertrauen der Bürger zur CSU seien die Treue der Basis in den Orts- Kreis- und Bezirksverbänden und deren Selbstlosigkeit, sich in den Dienst zu stellen. Demokratie sei auch, sich der Mehrheit anzuschließen und Heimat heißt, wissen, wo man hingehört.