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Auch in Europas Eurozone
ist - mit durchaus ganz ernstem Tone -
solch ein Finanznetz ausgespannt,
um jene, die ganz abgebrannt,
zu retten vor Bankrott, Ruin,
damit der Euro ist nicht hin!
Ja, Griechen, Spanier und auch Iren
nach unser´n deutschen Euros gieren,
und Rettungsschirme noch und nöcher
soll´n stopfen in dem Netz die Löcher,
die uns gerissen aus der Ferne,
denn Rating-Agenturen gerne
bewerten aus den USA
von D bis rauf zu Triple-A
voll Hochmut und ganz ungeniert,
ob sich das Fischen auch rentiert.

 

Und eines ist noch sonderbar,
erinnert an ein Wunder gar:
Denn diese Netze für das Geld
der Banken und Finanzenwelt,
die haben Löcher groß und klein,
und lassen - wie es nur kann sein? -
den großen Fisch ganz leicht entwischen,
derweil man immer wird rausfischen
das arme, kleine Fischlein eben
- im Netz ist´s halt wie auch im Leben:
man fängt es ein und fischt´s heraus
und nimmt es dann noch gründlich aus:
Die Wende in der Energie
hebt an den Strompreis wie noch nie;
beim Tanken schaut´s nicht anders her,
der Sprit, der kostet immer mehr;
natürlich will - oft gar nicht nett! -
auch unser Geld die GEZ;
jetzt auch das Porto für den Brief
um 3 Cent gleich nach oben lief;
und alle hab´n beim Zins erfahren,
das Sparen kann man sich bald sparen.
Es fischen heut´ halt gar sehr viel,
doch kommt nicht jeder auch ans Ziel;
nicht jeder, der sein Netz wirft aus,
der holt damit dann auch was raus!