KirwabaumAm zweiten Novemberwochenende feierern die Großbissendorfer traditionell ihre Leonhardskirwa. Die 29,5 Meter lange Fichte war schon am Samstag vor einer Woche gefällt und am Kirchweihsamstag ab 6 Uhr früh geschält worden. Großzügiger Stifter das Kriwabaumes was Alfred Spangler.

 

Das Aufstellen ging am Samstag Nachmittag ruckzuck über die Bühne. Der mit zwei bunten Kränzen und Luftballons in vielen Farben geschmückte Baum stand bereits nach zwanzig Minuten neben dem Gasthaus "Zum Linka". Natürlich musste er noch verkeilt werden. Dafür sorgten die 14 Kirwaburschen um ihren Chef Tobias Götz mit Muskelkraft. Die großen Kränze waren schon am vergangenen Wochenende von den acht Kirwamädchen vorbereitet worden.

 

Montags nachmittags war in Großbissendorf der Kirwabär los. In diesem Jahr war wieder Alexander Birgmeier der Kirwabär, sein Nachtreiber Ludwig Hauer. Gut ausgerüstet mit alkoholischen Getränke zogen die Kirwaburschen und -mädchen von Haus  zu Haus und selten gelang es jemanden, sich der obligatorische Schwärzung im Gesicht zu entziehen.