Comedian Robert PöpplMit dem Lied "Jessas, Leit heit gibt's a Musi" eröffneten "Joe" Christian Wein und Renate Koller den kurzweiligen Abend im Keltensaal. Comedian Robert Pöppl aus Laaber stellte gleich zu Beginn klar, "seine Geschichten seien wahr, halbwahr oder überhaupt nicht. Man müsse einfach den Unterschied erspüren."

 

"Es sei mutig", meinte er, "nur mit einer Badehose bekleidet ins Theater zu gehen, übermutig sei es, sie an der Garderobe abzugeben und schon dreist, wenn die Garderobenfrau dann fragen würde, ob man seinen Knirps nicht auch da lassen wolle." Er stellte sich die Frage, "welches Produkt bei einem Vibratorentest besser sei, das mit gut oder befriedigend bewertet werde."

 

Robby erzählte seinem Publikum, "dass er Hohenfels zum einen vom Fußball spielen und zum anderen vom D-A Volksfest kenne. Er sei mit fünf Geschwistern aufgewachsen, eine seiner Schwestern sei Renate, die heute mit auf der Bühne stünde. Im Gegenzug zu früher, als die Eltern noch oft vier Kinder gehabt hätten, hätten heutzutage die Kinder vier Eltern."

Renate's Heiratschancen schätzte er nicht rosig ein, musste er doch feststellen, "wenn du eine Schwester hast, die gräuslich ist und mager, dann kannst du machen, was du willst, da kriegst du keinen Schwager."

In seinen pointierten und aus dem Leben gegriffenen Texten durfte natürlich auch nicht der Auftritt von "Tante Mare" alias Robby fehlen. Wesentlich mehr als Couples steuerten Renate und "Joe" bei. Sie begeisterten mit  dem von ihnen vorgetragenen altem Liedgut wie "Sonntagsruah", "Jessas, Jessas mir hobm glacht", "Giobts denn des a?" und "Bettlmandl" die Zuhörer immer wieder aufs Neue.