Großeinsatz"Brand in der Schnitzerei" lautete die Meldung an die Feuerwehren des Hohenfelser Landes und die US-Berufsfeuerwehr. Zum Glück handelte es sich nur um eine Großübung in der Brandschutzwoche, die von vielen Schaulustigen - angelockt durch die zuckenden Blaulichter - beobachtet wurde.

Angenommen wurde ein Brand in der Schnitzerei in Raitenbuch. Die Alarmierung der Feuerwehren erfolgte telefonisch um 18.30 Uhr. Die Raitenbucher Wehr traf um 18.34 Uhr am Brandort ein. Als nächstes traf die FF Großbissendorf um 18.35 Uhr ein, ihr folgten  die Wehren aus Markstetten um 18.37 Uhr und Hohenfels um 18.39 Uhr. Die US-Feuerwehr erreichte den Brandort um 18.43 Uhr. Insgesamt waren zur Brandbekämpfung 12 C-Rohre und ein B-Rohr im Einsatz.

Gut eine Stunde dauerte die gesamte Übung, die in erster Linie dazu diente, Erfahrungen zu sammeln. Denn auch die Koordination der Einsatzkräfte untereinander ist bei einem derartigen "Großereignis" nicht immer ganz einfach. Doch Übungen haben bekanntlich den positiven Effekt, daraus für Ernsteinsätze Erfahrungen zu sammeln. Diese Übung zeigte deutlich auf, dass die Löschwasserkapazität zu gering war.

Nach dem Abbau der Gerätschaften fand die Schlußbesprechung auf dem Dorfplatz in Raitenbuch statt. Kommandant Manfred Zeitler von der Raitenbucher Feuerwehr, der die Übung leitete, und Kommandant Günther Pirzer von der Stützpunktfeuerwehr Hohenfels dankten ebenso wie zweiter Bürgermeister Dietmar Feuerer in Gegenwart von KBM Matthias Lehner aus Hörmannsdorf allen Einsatzkräften. Sie betonten unisono, das sie die ihnen gestellten Aufgaben bravourös gelöst und gezeigt hätten, das sie mit den ihnen vertrauten Gerätschaften gut umgehen könnten.