Flurkreuz von RaitenbuchAm Nachmittag des Fronleichnamstages wurden von Pfarrer Udo Klösel das Flurbereinigungskreuz an der Abzweigung der Kreisstraße NM34 nach Markstetten und das Koarl-Kreuzes, das an der NM34 zwischen Raitenbuch und Buchhausen errichtet ist, gesegnet. Zahlreiche Gläubige hatten sich zu der kurzen Andacht eingefunden.

 

Das Flurkreuz an der Abzweigung nach Markstetten wurde aus Dank an die gelungene Flurbereinigung errichtet. Das Signum „219FS71“ auf seiner Rückseite dokumentiert das Errichtungsjahr und die Initialen des Künstlers Franz Schneider aus Velburg. Es trägt die Inschrift „Herr segne uns und unsere Fluren.“

 

Die Initiative zur Sanierung des nunmehr über vierzig Jahren alten Kreuzes ging 2009 vom OGV Raitenbuch aus. Das Holzkreuz wurde von Armin Hammer und der Christuskörper von Sigmund Spangler, Günther Härtl und Helmut Karl wieder hergerichtet. Die Kupferbedachung spendierte Bernhard Landfried jun.

 

Anschließend zogen die Gläubigen singend und betend in einer kleinen Prozession zum „Koarl-Kreuz“. Das Feldkreuz, dessen Inschrift „Gelobt sei Jesus Christus“ lautet, stand vor der Durchführung der Flurbereinigung schon lange auf dem gegenüberliegenden Feld. Aus welchem Grund und wann es errichtet wurde, ist nicht bekannt. Seine erste Renovierung erfuhr es aber bereits 1962/1964, die zweite wurde 1973 von Georg Metz durchgeführt. Jetzt wurde es im Auftrag von Josef Metz restauriert.