Bruder BarnabasFFW-Vorsitzender Bernhard Birgmeier konnte unter den zahlreichen Gästen im voll besetzten Gasthaus "Linka" in Großbissendorf Bürgermeister Bernhard Graf und Pfarrer Udo Klösel begrüßen. Er stellte das Programm des Starkbierfestes gekleidet in einem blauen  und - wie er sagte -  wohl von der Gemeinde aus Sparsamkeitsgründen für die Großbissendorfer Wehr angeschafften neuen "Schutzanzug" vor.

 

Mit dem "Lied der Winde", "Hoblbank", "Gstanzln", "Faklrap" und "Eigenurin" bestritten die BIerdöslsänger Georg Leikam, Leo Obermeier,  Hans-Jürgen Reitner, Helmut Sippl und Christoph Zollbrecht mit ihren Musikanten Franz Dobler,  Carina Leikam, Veronika Leikam und Simon Reitner den Großteil des Programms. In ihren Texten wußten sie, dass die Raitenbucher deswegen die Weinlaube erweitern durften, damit sie nicht länger gegen den Dorfstadl seien, dass Odeln bei der Nacht dem Dorf a guats Geschmackl eini bracht, dass a Spreewälderin dem Kommandanten das Tanzen beigbracht hat und dass in Haföser Weihnachtsmarkt gema nimma ei – weil dou kriagst koa Wirstl u a koan Glüwei.

 

Die Jungfeuerwehrler Andreas Spangler (als Nunu), Alexander Birgmeier (Mirtl Kare), Fabian Reitner (Dieter), Tobias Götz (Hans), Martin Musshoff (Helmut), Johannes Stöckl (Hubert) und Philipp Kircheis (Sven) sowie Christina Böhm (Tina), Stefanie Feuerer (Anita), Nicole Janker (Monika), Corinna Götz (Christine) und Nadine Musshoff (Renate) verkörperten jeweils prominente Großbissendorfer beim Stammtischtreff. Bei den lebhaften Diskussionen beim Männer- oder Frauenstammtisch - unterstützt durch Pils bzw. Baileys - über den Sexappeal einer Feuerwehruniform, das endlose Facebookchatten oder die feuchten Nachwirkungen der Weihnachtsmärkte gab es viel zum Lachen.

 

Alle warteten natürlich gespannt auf Bruder Barnabas (Jürgen Reitner), der sich fragte: "is des Rathaus etwa doch zu teuer kumma, dass man sich keine Einweihungsparty mehr leisten kann? ... MIt der Einweihungsfeier ham die Markstettner nird so lang gwart, wenn auch die Organisation etwas chaotisch war ... und wir Bissendorfer wollten unseren Dorfstadl schon einweihen wie er noch gar nird fertig wor ... Unser zwei BIssendorfer Gemeinderäte zum Arbeitn kannst das eh nicht brauchen, aber zum Brotzeit holn warn grad recht. ... Unsere Gemeinde könnt doch gleich eine neue Firma gründen, am besten eine Abbruchfirma, es wird ja jetzt ein Haus nach dem anderen gekauft und dann abgebrochen." Bei der Gründungsversammlung des Dorfladens war ich dabei, "aber beinahe war ich nicht mehr hoam kumma, weil ich fast verdurscht war, nur weil unser Bürgermeister, der dürre Haring, 10 Stunden ohne Wasser auskommt, glaubt er des von den anderen auch. .. Bei der Standortfrage aber denkt denn koaner an unsern Kettl Ernst, bei dem kannt ma morgen scho eröffnen."