Christopher Lutz, Johanna Fuchs und Lukas Ring als Sternsinger unterwegsAn Epiphanie feiern wir sozusagen ein zweites Weihnachten. Das Fest "Erscheinung des Herrn" ist ja von seinem Ursprung her auch ein Weihnachtsfest - das Weihnachtsfest der östlichen Kirchen. Es entstand etwa zur selben Zeit wie in Rom das Weihnachtsfest am 24./25. Dezember. Durch gegenseitige Austausch feiert die westliche Kirche beide Feste,  und somit am Dreikönigstag ein zweites Weihnachtsfest.

 

Im Gottestdienst am vergangenen Dienstag wurden die Sternsinger ausgesandt. Sie waren am Dienstag in Hohenfels und am Mittwoch in den anderen Gemeindeteilen im Einsatz. Sie überbrachten den Segenswunsch für das neue Jahr und baten um Spenden für Kinder in aller Welt. Ihre Sammlung erbrachte 2012 insgesamt 2054,59 €. "Mit dem Geld, dass ihr für die Aktion Dreikönigssingen zusammengetragen habt, helft ihr mit", sagte Pfarrer Udo Klösel, "Dass die weihnachtliche Botschaft, dass die Freude und das Licht von Betlehem eure Altersgenossen in den armen Ländern dieser Erde auch erkennen und spüren können. Dafür sei euch herlich gedankt und allen, die euch ihre Spende mitgegeben haben, ein "Vergelts Gott" gesagt!"

 

Die Sternsinger-Aktion stand in diesem Jahr unter dem Leitwort "Klopft an Türen, pocht auf Rechte". Sie gilt als die weltweit größte Solidaritätsaktion, bei der Kinder sich für andere Kinder in Not engagieren. Denn bei ihren Besuchen bitten die Sternsinger um finanzielle Unterstützung für rund 3000 Hilfsprojekte in Afrika, Asien, Lateinamerika, Ozeanien und Osteuropa. Das Beispielland der diesjährigen Aktion ist Nicaragua.