Die Kirche wurde farbig iluminiert.Bereits zum zweiten Mal gastierte die aus Oberbayern stammende Gruppe „Luz amoi“ in Hohenfels, diesmal jedoch nicht im Keltensaal, sondern in der Pfarrkirche mit ihrem vorweihnachtlichen Programm „Luz amoi – es ist Advent.“

 

Zum Ausklang des zweiten Adventsonntags präsentierten Stefan Pellmeier (Akkordeon, Marimba, Vibraphon, Percussion), Stefanie Pellmeier (Geige), Johannes Czernik (Gitarre, Klarinette, Saxophone, Gesang), Dominik Hogl (Bässe) und Manuela Schwarz (Hackbrett, Harfe) traditionelle bekannte Adventsweisen.

 

Mit ihren Stücken wie „Oh Heiland reiß die Himmel auf“, „Maria durch den Dornwald ging“, „Es wird scho glei dumpa“, „Es ist ein Ros entsprungen“, „In dulce jubilo“, „Kommet ihr Hirten“, „Im Woid is so staad“, „Tochter Zion“, „Aba heitschi bum beitschi“ bis zum „Andachtsjodler“ als Zugabe begeisterten sie die Zuhörer. Die hoch das Kirchenschiff emporsteigenden Klangwogen wurden von Stefan durch kleine nachdenkliche Geschichten komplettiert. Die Zeit verging den Zuhörern wie im Fluge und leider war das wunderbare Konzert zu schnell zu Ende.

 

Eine Erzählung handelte von drei merkwürdige Gestalten: Nach den Weisen kamen die Lebensfreude, die Zeit und die Liebe zum Kind in der Krippe. Die Lebensfreude schenkte dem Kind ihren Flickmantel, damit es vor der Kälte der Welt geschützt sei. Die Zeit legte ein Stundenglas in die Krippe als Zeichen dafür, dass man immer so viel Zeit habe, wie man sich nehme und anderen schenke. Die Liebe weinte und schenkte ihm ihre Tränen. Alle drei merkwürdigen Gestalten knieten nieder und das Kind schaute sie an, als ob es sie verstanden hätte. Da drehte sich die Liebe um und sagte, "Man wird dieses Kind zum Narren machen, man wird es um seine Lebenszeit bringen und es wird viel leiden müssen, weil es bedingungslos lieben wird. Wegen dieses Kindes steht die Welt unter einem neuen, guten Stern, der alles andere in den Schatten stellt."