Sitzung vom 8. NovemberDas Projekt „Neuland“ wurde in Zusammenarbeit mit der Regina GmbH von vierzehn Landkreiskommunen initiiert. Ziel ist es zum einen die Erfassung der bereits leerstehenden Häuser sowie die Ermittlung der vom Leerstand bedrohten Wohngrundstücke bzw. deren geplante Nutzung und zum anderen die Vermittlung dieser Immobilien an potentielle Interessenten. Petra Schober, Inhaberin des gleichnamigen Müchner Architekturbüros, sagte, dass derzeit siebzehn Häuser im Kernort Hohenfels unbewohnt seien.

 

Dem Bauantrag (Umbau und Sanierung Turmgasse 2) von Evelin und Manfred Witka wurde zugestimmt.

 

Die Laufzeit des Kommunalen Förderprogramms für die Durchführung privater Maßnahmen zur Fassaden- und Umfeldgestaltung im Rahmen der Sanierung des Ortskerns Hohenfels wurde um drei Jahre verlängert.

 

Die Schreinerarbeiten im Rahmen der Großbissendorfer Dorferneuerung wurden an die Firma Krotter (19.630 €) aus Lupburg vergeben.

 

Bürgermeister Bernhard Graf informierte über den Abschluss der Sanierung der Hohenburg. Insgesamt hat die Gemeinde Hohenfels 68.000 € bisher gezahlt, möglicherweise reduziert sich der Betrag, falls noch eine Zuschusszahlung erfolgt. Die Gemeinde Hohenburg investierte 38.000 € von den Gesamtkosten über

 

Im Rahmen der Wende in der Energiepolitik sollen etwa 1500 Windkraftanlagen in Bayern errichtet werden. Daher wird der regionale Planungsverband (Region 11) eine Standortanalyse für Windkraftanlagen erstellen, die für alle Gemeinden in der Region 11 verbindlich ist.

 

Die Polizei beantragt die Anbringung eines Unterfahrschutzes für Zweiradfahrer auf der Staatsstraße 2234 zwischen Großbissendorf und Tor 5. Die Markträte Bernhard Birgmeier und Michael Böhm wüschen stattdessen eine Geschwindigkeitsbeschränkung auf 60 km/h oder Sperrung der Strecke für Motorräder, damit kein Missbrauch als Rennstrecke mehr möglich ist.

 

Die Marktgemeinde wurde von der US Army aus Grafenwöhr informiert, dass im Zuge der Europa weiten Sparmaßnahmen in Hohenfels 58 deutsche Arbeitnehmer ihren Arbeitsplatz verlieren. Davon sind bereits dreißig durch Auflösungsverträge abgebaut worden. Wie bei den restlichen 28 Arbeitplätzen verfahren wird, liegen derzeit keine Informationen vor.

 

Der Austausch der Fenster sowie der Einbau der Brandschutzfenster bei der Grundschulsanierung sollen diese Woche abgeschlossen werden. Bei guter Witterung wird mit den Arbeiten am Wärmedämmverbundsystem begonnen. Der Innensanierung wird 2012 erfolgen.

Marktrat Dietmar Feuerer beantragte für die CSU/CFW-Fraktion eine Baustellenbesichtigung. Im übrigen regte er an, dass sich die Gemeinde wegen des Innenausbaus mit dem Schulamt in Verbindung setzt, da er im Gespräch mit Schulrat Franz Hübl den Hinweis erhalten hat, dass es für eine Kombiklasse Empfehlungen für die ideale Gestaltung der Klassenräume gibt.

 

Die Sanierungsarbeiten am Galgenbergweg werden wahrscheinlich noch heuer mit dem Auftragen der Fahrbahn-Deckschicht abgeschlossen. Die Feinschicht folgt 2012.