Herbert Bachmeier und Stephan WähltMIt ihrem neuesten Programm "Oiss füa d' Katz" begeistern Herbert Bachmeier (Bertl) und Stephan Wählt (i) das buntgemischte Publikum im Keltensaal aus Nah und Fern. Die weitestens Fans von "Bertl und I" sind aus Nürnberg angereist.

Ihre Figuren und Geschichten erzählen von den Fehler im großen System und unseren kleinen Schwächen im Alltag, gleich ob sie den Hochzeitstag vergessen oder sich quälen, wenn sie als Ober, Fräulein oder garçon angesprochen werden. Adrian, der Wahrsager mit der Leuchtkugel, vermag nicht vorherzusagen, wann Helmut die Knödel ins Knödelwasser geben soll, damit sie gar sind, wenn seine Frau heimkommt oder der  "Super-Body-Vibration-Belt aus dem Haus Shaking Schorsch, Profi fpr Figur und Oarsch. Der größte Vorteil des Vibration-Belts ist es, dass nach sechs Wochen sich der Körper so auf die Schwingungen eingestellt hat, dass der Körper vibriert ohne dass mán den Gürtel tragen muss.

Mit einem Seitenhieb auf die bessere Gesellschaft. "Echt typisch für die Unterschicht, die müssen für ihren Doktortitel Abitur machen und studieren. Die ganz Armen müssen ihre Doktorarbeit selbst schreiben" griffen sie ein aktuelles Thema auf. Immer wieder lachte der Saal laut über ihren Sprachwitz und Wortspiele wie "Beim Weißeln sich schwarz ärgern" oder  "is da morgen früh scho zu spät". Es blieb kein Auge trocken als als zweite traditionelle Zugabe der "Facki" (Ferkel)-Rock durch den Saal fegte, insbesonders wenn da Bertl wie ein Ferkel grunzte. Mit tosendem langanhaltendem Applaus verabschiedete das Publikum beide Komödianten und ihre "Drohung" wir kommen wieder, war hoffentlich nicht füa d' Katz".