Tobias Götz ist einer der Besten des letzten G9- JahrgangesTobias Götz erzielte beim Abitur des letzten G9-Jahrganges in Bayern  einen herausragenden Abiturdurchschnitt mit 1,5 (jeweils 14 Punkte in Mathematik LK, Physik LK und Spanisch (Colloquium); in Geographie 11 Punkte) und zählt zu den elf Jahrgangsbesten. Für die Leistungen in seiner Facharbeit erhielt er eine Anerkennung der deutschen Physikalischen Gesellschaft. 


In seiner Facharbeit behandelte er das Thema: "Einführung in die Welt  der Fraktale und Bau eines dreidimensionalen Sierpinski-Dreieckes" Es ist nicht sehr leicht, den Inhalt der Arbeit kurz wiederzugeben, da es sich bei Fraktalen um ein in der Schulmathematik völlig unbehandeltes Gebiet handelt. Im Prinzip sind Fraktale Mengen, die unendlich komplex sind. Das bedeutet, dass sich bei fortschreitender Vergrößerung einer solchen Menge immer neue für diese Menge charakteristische Muster zeigen. Man kennt Fraktale beispielsweise von Bildschirmschonern, die den Betrachter scheinbar durch ein Muster „ohne Ende“ führen. Alle Fraktale basieren auf dem Prinzip der Wiederholung. Es wird zum Beispiel immer wieder der gleiche Körper in einer bestimmen Anordnung angebracht, so dass man einen größeren ähnlichen Körper erhält, der aus lauter kleineren Kopien seiner selbst besteht. Das dreidimensionale Sierpinski Dreieck ist genau so ein Körper. Das Modell das ich anfertigte, besteht aus 16 Tetraedern (Pyramide, die 4 gleichseitige Dreiecke als Seitenfläche besitzt) mit der Kantenlänge 6cm, die zusammengesetzt wieder einen großen Tetraeder ergeben. Dieser hat dann die Kantenlänge 24cm. Die Tetraeder bestehen aus Holz und sind auf Plexiglasplatten geklebt. 


Tobias Götz wird ab 1. September ein duales Studium bei der Firma Europoles aufnehmen. Das heißt er wird ab September in den nächsten 3,5 Jahren, alle 3 Monate abwechselnd, in Mosbach an der Fachhochschule ein Studium zum Bauingenieur absolvieren und in Neumarkt den Beruf Stahlbetonbauer erlernen. 


In seiner Freizeit wird er vor allem im Holz zu finden sein. Denn bei ihm heißt Freizeit meistens Holzzeit. Und wenn das erledigt ist, dann gehts mit dem Mountainbike in den Wald, „weil wos a echter Bayer is, der hod a Mountainbike“.