Ministranten beim Papst in RomUnter dem Motte: "Aus der wahren Quelle trinken" fand vom 01.08.- 06.08.10 in Rom die Internationale Ministrantenwallfahrt des CIM (Coetus Internationalis Ministrantinum) mit 50.000 Minis statt.

Davon kamen 4500 Ministranten aus dem Bistum Regensburg ,darunter auch die Busgruppe mit 50 Minis und Betreuern aus Hohenfels, Lupburg und See. Die Gruppe fuhr am 01.08. in der Früh los, und erreicht ca. 16 Stunden später ihr Hotel in Rom.

Während der langen Fahrt wurden regelmäßig Pausen gemacht, der Reisesegen wurde erteilt und das Lunchpaket, sowie das Pilgerpaket wurden verteilt. Das Pilgerpaket beinhaltete folgende Dinge: einen Hut, ein Halstuch (vanilla), ein Gebet- und Liederbuch und eine Trinkflasche. Nach der Anknft nutzeten viele den Hoteleigenen Pool, bevor es gegen 2030 das Abendessen gab.

Nachdem die erste Nacht überstanden war, gab es am 2. Tag um 700 Frühstück. Anschließend fuhren die Ministranten mit der Metro zum Lateran, der wichtigsten Kirche der Christenheit, anschließend gingen sie zur „Scala Santa“ (hl. Stiege), die sich direkt gegenüber vom Lateran befindet. Nach der Besichtigung dieser Sehenswürdigkeit, gingen die Pilger zurück in Richtung Lateran, wo um 1000 der Eröffnugsgottesdienst für das Bistum Regensburg mit Bischof Gerhard Ludwig stattfand. Dann wurde noch der Lateran von innen besichtigt. Nun ging es weiter zum Baptisterium, der Taufkirche des Laterans. Nachdem die ersten Programmpunkte abgeschlossen waren, machte die Gruppe eine Pause und verzehrte die vorbereiteten Lunchpakete. Nach dieser Stärkung wurde das Koloseum besichtigt, allerdings nur von außen. Anschließend, besichtigten die Ministranten samt Betreuer das Forum Romanum. Von dort aus ging es weiter zum Kapitol und zur Kirche Santa Mara Aracoeli , wo eine geschnitzte Jesusfigur (St. Bambino) zu sehen ist. Anschließend besichtigte man das Nationaldenkmal Vittorio Emanuele (Schreibmaschine), wo auch eine kleine Pause gemacht wurde. Auf dem Weg zum „Fontana di Trevi“ (Trevibrunnen) kam die Gruppe unter der Leitung von Pfarrer Udo Klösel aus Hohenfels und Gemeindereferentin Hedwig Kratschmann aus Lupburg an der Universität Gregoriana vorbei, an der die Beiden studiert haben. Nach der Besichtigung des besagten Brunnens, machte die Gruppe auf dem Weg zur „ Piazza di Spagna“ (Spanische Treppe) noch einen kurzen Zwischenstopp in einer Eisdiele. Anschließend ging es mit der Metro zurück zum Hotel, wo es um 2030 das Abendessen gab.

Nach dem Frühstück fuhr die Gruppe am Dienstag in der Früh mit der Metro zum Petersplatz, wo noch nicht viel los war. Nach der Besichtigung des Petersdoms, besuchten die Ministranten noch die Katakomben unter dem Petersdom, wo viele Päpste begraben sind. Anschließend ging es mit der Metro weiter in Richtung San Clemente, einer Kirche mit 3 Etagen. Bevor die Kirche Santa Maria Maggiore besichtigt wurde, machte die Gruppe noch einen Zwischenstopp in einem Restaurant. Nach der Kirchenbesichtigung ging es wieder zurück auf den Petersplatz, der bereits gefüllt war von Ministranten aus ganz Europa, denn dort fand für die ca. 50000 Minis ein Abendgebet statt. Dabei wurden unter anderem Interviews geführt, es wurde gesungen und gebetet. Gegen 2000 machten sich die Pilger aus Hohenfels, Lupburg und See auf den Heimweg in Richtung Hotel, und machten dabei noch einen Zwischenstopp in einer Pizzeria.

Am Mittwoch fand dann der Höhepunkt der Internationalen Miniwallfahrt statt, nämlich die Papstaudienz. Hierzu fuhr die Pilgergruppe mit der Metro in Richtung Vatikan, allerdings musste sie bereits vor dem Petersplatz warten, da schon so viel Pilger anwesend waren. Nach ca. 30 Minuten kam die Gruppe dann auf den Petersplatz, wo sie sich gleich Stühle reserviert hat. Nach einem Vorprogramm mit Liedern und Gebeten flog gegen 1000 dann der Papst mit einem Helikopter ein und drehte noch eine Ehrenrunde über dem Petersplatz. Anschließend fuhr dieser dann mit dem Papamobil über den Petersplatz. Nach einer kurzen Ansprache in vielen Sprachen, erteilte Papst Benedikt XVI den Segen. Nachdem die meisten Pilger den Petersplatz wieder verlassen hatten, gab Pfarrer Klösel noch einige interessante Infos über den Petersplatz und den Vatikan. Nachdem die mitgebrachte Brotzeit verspeist worden war, besichtigte die Gruppe noch einige Sehenswürdigkeiten in der Innenstadt von ROM (Via della conciliazione; Engelsburg; Via di coranari; Piazza Navona; Pantheon; Santa Maria Sopra Minerva; Giolitti (Eisdiele)). Anschließend trennten sich die Ministranten in 2 Gruppen auf. Die größere Gruppe trat den Heimweg in Richtung Hotel an. Der Rest besichtigte unter der Leitung von Hedwig Kratschmann unter anderem den Circus Maximus und den Mund der Wahrheit. Danach ging es wieder Richtung Hotel, wo es dann auch bald das Abendessen gab.

Am Donnerstag fuhr die Gruppe nach dem Frühstück mit dem Bus zu St. Paul vor den Mauern, wo wir zuerst die Kirche besichtigten. Das Besondere an dieser Kirche ist, dass dort von jedem Papst ein Medaillon zu sehen ist. Anschließend fand dort dann der Abschlussgottesdienst für das Bistum Regensburg mit Generalvikar Michael Fuchs statt. Nach dem Gottesdienst fuhren die Minis aus Lupburg, See und Hohenfels mit dem Bus zum Albaner See. Auf dem Weg dorthin machte die Gruppe noch einen Zwischenstopp im Castel Gandolfo, der Sommerresidenz des Papstes. Anschließend ging es weiter zum Albaner See. Dort hatten die 50 Pilger dann ca. drei Stunden Aufenthalt. Einige mieteten sich ein Tretboot und fuhren mit diesem auf dem See, Andere wiederum badeten einfach nur im Wasser. Danach ging es mit dem Bus wieder zurück zum Hotel, wo es um 2030 dann das Abendessen gab.

Nachdem Frühstück machte sich die Gruppe am Freitag mit dem Bus dann wieder auf den Heimweg. Nach 16 Stunden Fahrt, kamen die Pilger dann gegen 2300 wieder in der Heimat an.