Adventfeier der KolpingsfamilieDie Adventsfeier der Kolpingsfamilie fiel in diesem Jahr auf den Todestag von Adolph Kolping, der 1865 verstorben war. Präses Pfr. Udo Klösel erzählte von dem Seher Bileam, der auf Geheiß des Königs Balak von Moab das Volk Israel verfluchen sollte. Doch er weissagte Israel einen Heilsbringer, der über Jakob wie ein Stern aufgeht.
Propheten haben bei uns längst ausgedient. Denn im Laufe der Geschichte haben die Menschen mit ihnen schlechte Erfahrungen gemacht und sind unempfindlich für prophetische Menschen und Zeichen geworden. Der Advent möchte uns erneut dafür sensibilisieren, sagte Präses Udo Klösel.

Kolpingvorsitzender Tobias Straka trug eine nachdenkliche Geschichte über den Advent vor. "Als ihm Anfang Oktober Nikoläuse und Christstollen aus den Geschäften entgegenlachten, dachte er, welch eine voreilige Zeitt und schlief nochmals ein. Anfang November wachte er wieder auf und las in der Zeitung die Nachricht: Erster Weihnachtssamstag in Schwandorf am 27.11. Warum Weihnachten im Advent überlegte er und ging niedergeschlagen weiter. Anscheinend hatte er ausgedient." Man solle Advent Advent sein lassen, damit man an Weihnachten Weihnachten nicht schon dick habe.

Mit adventlichen Weisen gestaltete der Kolpingchor unter Leitung von Thomas Fischer die Feier.