Stefan Pellmaier und seine Band "Luz amoi"Mit viel Gespür für Musik hauchten Stefan Pellmaier und seine Band "Luz amoi", der  Manuela Schwarz, Dominik Hogl, Johannes Czernik und Stefanie Pellmaier angehören, bekannter heimischer Musik durch verscheidenste Stile oder mit unterschiedlichsten Instrumenten fremdartige Klänge ein.

 

Der berühmte Bay.  Defiliermarsch klang wie französische Musette-Musik und beim populären "Rehragout" glaubte man sich in Brasilien zu hören. Mit ägyptischen Cimbeln spielte Percussion-Perfektionist Stefan "Leitl, müaßt's lustig sei." 

 

Auch ihre soziale Einstellung ließ die Gruppe  durchschimmern, kündigte doch Stefan an, künftig von jeder verkauften CD einen Euro für neues nicht mehr zwickendes Schuhwerk von Stefanie zu spenden, damit sie nicht mehr barfuss auftreten müsse. Das Lied der Bayern, garniert  mit einem Sopransaxsolo von Hans, faszinierte ebenso wie der "Birish", der nichts mit Bier zu tun hat, sondern eine facettenreiche Kombination des bayerischen  mit irischem Liedgut darstellt. "Das I di gar net mog, sag i net, aba wennst a weng schöner warst, schaden tat's net."

 

Den "Wildschütz Jennerwein" brachte die fünfköpfige oberbayerische Gruppe in einer aufwühlenden Tangoversion und bei der "Hinterseer Schnellpolka" löffelte das Publikum, das die Band "Luz amoi"  erst nach zwei Zugaben entließ,  begeistert mit.