UH-72 Lakota vorgestelltZur Organisation für Sicherheit und Ordnung in Europa (OSZE), die 1975 unter der Bezeichnung KSZE in Helsinki gegründet wurde, gehören neben allen europäischen Staaten sowie die USA, Kanada und alle Nachfolgestaaten der ehemaligen Sowjetunion.

 

Ziel dieser in Wien residierenden Organisation ist die Friedenssicherung. Ihre Mitglieder beschlossen 1990 in Wien Regeln über vertrauensbildende Massnahmen. Jedes Land verpflichtete sich, sich gegenseitig über neu eingeführte Waffensysteme oder Militärgerät in ihrem Einsatzbereich zu informieren und  vorzustellen. Aus diesem Grund wurde am 9.September 2010 in Hohenfels der von den Amerikanischen Streikräften neu eingeführte Hubschrauber Lakota UH-72A den anderen Mitgliedsstaaten, von denen 23 Länder ihre Vertreter geschickt hatten, offiziell vorgestellt.

 

Nach einer kurzen Begrüßung und Information über den neuen Hubschrauber, gab es eine kleine Flugshow, bevor jeder Teilnehmer die Möglichkeit, persönlich das Fluggerät in Augenschein zu nehmen und Fragen zu stellen.

 

Die neue Lakota UH-72A übernimmt bei den amerikanischen Streitkräften die Aufgabe eines leichten Verbindungshubschraubers. Der Hubschrauber besitzt zwei Triebwerke und spielt in der modernen Armee eine wichtige Rolle bei Aufträgen wie Heimatschutz, Unterbindung des Drogenhandels, Versorgung und Verbindung und der Luftrettung.

Dadurch dass die US-Armee sich für ein schon  fertig erprobtes und ausgereiftes Modell des Herstellers EADS entschied, das jetzt in Lizenz in den USA gebaut wird, ersparte man sich erhebliche Zeit und Entwicklungskosten.  In Hohenfels ersetzt die Lakota die zehn alten Bell UH-1H Hubschrauber, die für die Schiedsrichter und Feinddarstellung zur Verfügung standen.

 

Weitere Informationen zum Hubschrauber findet man hier.