dabertlundi_3 Metzger, Doktor, Feuerwehrmann, Bauer oder Pfarrer wollten sie werden, entschieden sich letztendlich aber doch anders, weil sie dahin geschickt wurden "wo da Pfeffer wachst". Im Zentrum des Bühnenbildes dominierte eine Bank, die jedes erfolgreiche Programm der beiden Künstler durch eine Plakette symbolisierte.

 

Faszinierende Wortspielereien, witzige Zungenbrecher und pointierte Wortspielereien verbreiteten beste Stimmung im Keltensaal beim Auftritt von "Da Bertl und I". In ihrem facettenreichen Programm fragten sie sich, wie denn die Kinder früher ohne Handys und SMS leben konnten. Sie fanden Lösungen zur Beilegung des Siedlungsterrorismus unter Nachbarn und zur erfolgreichen Gewichtsreduzierung durch übermäßige Krautsupp'ndiät. Eine optimale Alternative hierzu wäre Sex bei einem stündlichen Verbrauch von durchschnittlich 800 Kalorien. Warum ist eigentlich meine Frau so dünn, sinnierte das "i" in Anbetracht dieser Perspektive.

 

Bertl und I stellten fest, dass ein Baum im Gegensatz zum Menschen mit zunehmendem Alter schöner wird und philosphierten bei Bier und Wein über die Probleme der Schlaflosigkeit oder des zunehmenden Bedürfnis der Senioren, über ihre Krankheiten zu fachsimpeln.

 

Bevor die beiden Niederbayern wieder dahin verschwanden, "wo da Pfeffer wachst", gab es den Sau-Rap, den Buchstaben-Nudelsupp'n-Song und den Boandlkramerblues als Zugabe. Mit großen langanhaltendem Beifall bedankten sich die Zuhörer bei den aus Eggenfelden stammenden Herbert Bachmeier und Stefan Wählt, die über zweieinhalb Stunden lang als "da Bertl und I" ihr Publikum mitgerissen hatten.