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Im letzten Jahr, da war er neu,
und ich wünschte ihm TOI,TOI,TOI!
Jetzt woll´n wir schau´n, was er so tat
- der Bürgermeister und sein Rat!
Als Brückenbauer sah´n ihn wir
- an Weiherweg und Siedafür!
Und in dem Marktblatt farbig steht:
Ein Teil vom Konjunkturpaket
hilft mit, daß man jetzt bald auch startet
- ein neues Rathaus uns erwartet!
Dazu soll auch das Schulhaus oben,
wo unsere vier Klassen toben,
bald renoviert und schöner sein
- es passten viel mehr Kinder rein!
Jedoch der Klapperstorch am Ort
- er scheint die meiste Zeit ja fort!
Und würden hier nicht Amis leben
- nur halb soviel würd´s Taufen geben!

Doch sei nochmal zur Schule g´schaut,
wo dann ja bald wird umgebaut!
Der Plan für die Renovation
brachte zunächt Irritation:
Soll unser Kindergarten schließen,
daß alle Kinder dann genießen
die Aussicht und die Höhenluft?
Doch dieser Plan ist dann verpufft!
Ja, bald hat sich geklärt die Frage,
es trat als Meinung dann zutage:
Der Kindergarten - wunderbar! -
soll bleiben, wo er ist und war!

Vollendet und auch eingeweiht
ist nun auch schon seit ein´ger Zeit
der Marktplatz draußen vor der Tür!
Nachdem im Jahr 2004
„der Ruidl“ wurde abgerissen,
ist ja gar nicht viel Zeit verflissen!
Mit Parkplatz, Bänken, Fahnenmasten,
mit Bäumen, Sträuchern, Blumenkasten,
mit Hartplatz und mit Rasenzeilen
lädt er uns ein, dort zu verweilen!
Wenn auch die freie Fläche groß
- es ist dort trotzdem nicht viel los!
Man kann dort stehen, sitzen, laufen
- nur eines ist ja schiefgelaufen:
Der Ständer, wo man Räder parkt
verhindert unsern Weihnachtsmarkt!

Jedoch der Renner in dem Winter,
schau´n wir „Am Alter“ jetzt noch runter,
sind dort die neuen Eisstockbahnen
- trotz der undichten Folienbahnen!
Doch jetzt sind´s dicht, das Wasser hält
und Tag für Tag sind´s vollgestellt
„mit Manaleit - des is nix Neis“:
Wird´s ein´m zu wohl, geht man auf´s Eis!

D´rum wird man auch in Zukunft hör´n
die Wehe-Rufe unsres Herrn,
d´rum bleibt uns zunächst nur allein
die Hoffnung auf das Selig-Sein!
So hat ein jeder hier auf Erden,
bevor wir alle selig werden,
so manche „Fehlstarts“ durchzusteh´n
- das konnten wir ja g´rade seh´n!
Das „Wehe euch!“, das Jesus spricht,
vergebens ist auch heute nicht!
Es wird gebraucht, ja es besteht
solange diese Welt sich dreht!
Doch einmal wird´s zum „Selig!“ werden,
wenn alle Menschen hier auf Erden
das Wort des Herrn, das sie vernommen,
ins Herz auch haben aufgenommen!
Für „Fehlstarts“ ist dann keine Zeit!
Das Gottesreich wird Wirklichkeit
- vollendet wird´s in Jesu Namen
- das glauben wir, und hoffen´s! Amen.