Beitragsseiten

 

Es deutet viel auf „Fehlstart“ hin,
schau´n wir jetzt auch noch nach Berlin.
Schwarz-Rot schien nicht ganz ideal,
doch heute halten´s allemal
gar manche besser als den Haufen,
die anstatt sich zusammenraufen
nur gegen- und nicht miteinand´
regieren unser Vaterland!

Nicht Ampel, nicht Jamaika - nein!
Die Tigerente sollt´ es sein,
die Deutschland jetzt vier Jahre führt,
weil letztlich sie hat dominiert
die Wahl September letztes Jahr
- ja, Schwarz und Gelb der Sieger war!
D´rum sagt man auch mit Unterton:
die Biene-Maja-Koalition!

Wer diese Biene Maja ist
dort in Berlin - ihr alle wißt:
es ist die Merkel Angela,
die Kanzlerin für alle ja
in Ost und West will sein und bleiben
- egal was ihre Leute treiben!
Doch dann geht es an´s Überlegen:
Wer wird daneben denn belegen
die Nebenrollen in Berlin
in Biene Majas Führungsteam?

Wer spielt den Willi, der recht dumm
schaut langsam in der Gegend ´rum,
nascht gelben Honig, der recht pappt,
dem aber sonst nicht recht viel klappt?
Vielleicht ist Guido diese Drohne,
die zwar recht summt und brummt, doch ohne
ein Ziel herumfliegt in der Welt,
- hauptsach´ daheim die Steuer fällt!

Und dann spielt mit ja auch noch Flip,
der Grashüpfer - das wär´ mein Tipp:
Karl Theodor, der „von und zu“,
denn er hüpft schnell und flink im Nu
von einem Posten hin zum andern,
als jüngst Kollege Jung mußt´ wandern.
Weil d´Bundeswehr schoß wie im Kriege,
macht´ er flugs (Puck,) die (Stuben-)Fliege!
Mit großen Sprüngen „KT“ lacht
in Biene Majas Führungsmacht!

Dann gibt´s noch Max, den Regenwurm
- den könnte im „Gesundheitssturm“
und in den Krankenkassenfragen
der Philipp Rösler gut vertragen!
Denn solch ein Wurm - welch Wunderwesen! -
der kann von selber ja genesen!
Das wichtigste ist - ganz pauschal -
der Kopf; und fehlt ihm dann auch mal
von seinem Leib das Hinterteil,
wird er von selber ganz und heil!
So manchen Posten gäb´s da noch,
der zu vergeben - aber doch
wir können´s nur mehr kurz anschneiden
(Insektenplagen zu vermeiden):

So Spinne Thekla, die falsch geigt
und so auf ihrem Netz rumsteigt!
Ja, welcher droben in Berlin
hockt nicht in seinem Netze drin
- gesponnen aus Intrigereien,
aus Taktik und auch Schmierereien
und hofft - scheinbar ganz unbefangen! -,
daß Wähler sich darin verfangen!
Daneben hat - wie sich´s oft zeigt! -
wohl jeder schon mal was vergeigt!

Und dann noch Kurt, der Mistkäfer,
der mit der Kugel kommt daher.
Es dreht sich alles um das Ding,
in dem sich manches schon verfing;
es wirkt so groß und übermächtig,
so wichtig, stark und auch so prächtig,
so nützlich, schön, dekorativ,
und er verkauft´s innovativ
- doch geht man dann mal näher ´ran
schaut´s gründlich an und riecht daran,
dann merkt man schnell: Ja, dieses ist
doch letztlich nur ein Haufen Mist
- den mancher auch oft produziert
und sich dafür nicht mal geniert!

Soweit die Mannschaft, die jetzt dran,
- doch letztlich wohl man sagen kann:
Ein jeder scheint mit jedem z´raufen
im schwarz-gelben Insektenhaufen!
Da geht es hin, da geht es her,
und stellt sich mal der eine quer,
dann bleibt der and´re sicher stur,
vertritt Kliel-Interessen nur.
Und wenn der eine sich verteidigt,
ist gleich der andere beleidigt.
Dazu fehlt in dem ganzen drin
ein Machtwort von der Kanzlerin,
die keine Führungsstärke zeigt,
doch trotzdem „kesse Biene“ bleibt!

D´rum wird man auch in Zukunft hör´n
die Wehe-Rufe unsres Herrn,
d´rum bleibt uns zunächst nur allein
die Hoffnung auf das Selig-Sein!

Doch wollt´ von „Fehlstarts“ ich berichten,
bekamen wir doch manch´ Geschichten
zu hör´n von Angelas Kolonnen,
kaum daß man hat regier´n begonnen!

Den „Fehlstart“ Nummer eins im Team
nach einem Monat legte hin
Minister für Verteidigung
- Franz Josef (nicht Strauß!) - sondern Jung!
Er stürzte, weil man bombardierte
und vorher sich nicht informierte,
ob Zivilisten auch dabei
- Afghanistan hieß: „Feuer frei!“
D´rum blieb er - was nicht unbekannt! -
nur dreiunddreißig Tag´ im Amt.
Sein „Abschuß“ nach so kurzer Zeit
zeigt uns und allen weit und breit:
Nicht jeder, der Franz Josef heißt,
sich stand- und schußfest oft erweist!
Den „Fehlstart“ Nummer zwei im Team,
den legte dann Ramsauer hin:
Nach zwanzig Jahren Mauerfall,
da sagte er (- das war der Knall!):
Die alten Bundesländer haben
genug gezahlt an Opfergaben
und Solidaritätszuschlag!
D´rum endlich bald beginnen mag,
der „Aufbau West“ der Autobahnen!
Und es geschah, was man tat ahnen:
Er erntet´ Widerspruch und Hohn.
Man darf´s nicht sagen - denken schon!

Den „Fehlstart“ Nummer drei im Team,
den legte fast auch Gutti hin:
Fast stürzte er - wie ja schon Jung!
Minister für Verteidigung
blieb er dann trotzdem, in der Tat,
weil er sich gut verteidigt hat!
Zudem ist er beliebt so sehr
wie sonst fast kein Politiker!
Wahrscheinlich ist Karl Theodor
suspekt noch mehr als wie zuvor
dem Horst und auch der Angela,
denn die seh´n ihre Macht in G´fahr!

Ein letzter „Fehlstart“ ausnahmsweise
nicht von Berlin aus ging auf Reise!
Aus Mexiko kam dieser an
und Angst und Schrecken hatte man!
Es brach die große Panik aus,
sodaß man selbst im Gotteshaus
den Friedensgruß hier ausgesetzt
- was manche von uns schwer verletzt!
Die Schweinegrippe, die grassierte,
seltsamerweise doch passierte
gar nicht, wovor man uns gewarnt,
und letztlich wurde sie enttarnt
als Grippe, wie sie jedermann
und -frau jed´s Jahr bekommen kann!
Es scheint, daß diese Pandemie
- so nannte die WHO sie! -
nicht Pestilenz und Seuche war,
daß sie vielmehr ganz wunderbar
der Pharmaindustrie weltweit
die Kassen und die Konten heilt!
Ja, dieser „Fehlstart“ uns so zeigt,
wie doch so dunkel und verzweigt
die Wege und Kanäle laufen,
damit wir Impfseren uns kaufen
und stecken Tamiflu in d´n Mund
- damit das Pharma-Sparschwein g´sund!

D´rum wird man auch in Zukunft hör´n
die Wehe-Rufe unsres Herrn,
d´rum bleibt uns zunächst nur allein
die Hoffnung auf das Selig-Sein!