Faschingsitzung 2010_38 Nach der Begrüßung übten die Moderatoren Tobias Straka und Robert Neumeier im ausverkauften Keltensaal mit dem bestens gelaunten Publikum mehrere Raketen und lud zum Mitmachen ein.

 

Die erste Gelegenheit bot sich ihnen bei der Schunkelrunde, die gemeinsam von den Sängern Thomas Fischer, Karl Großer, Georg Stadlmeier, Alois und Johann Koller mit der Kolping-Jugendblaskapelle unter Leitung von Patrick Siebenborn intoniert wurde, bevor die Kindergarde die Bühne stürmte.

 

 

Mit tosendem Beifall belohnten die Zuschauer den gelungenen Gardetanz zu den Melodien vom Regenbogenfisch und "Ich wollte nie erwachsen sein" aus Tabaluga. Für die Choreographie waren Petra Winkler, assistiert von Corinna Hiltl und Rebecca Winkler verantworlich. Nach seiner Vorstellung tanzte Prinz Manuel I mit Rebecca und Corinna zur MUsik von "My life would suck without you" von Kelly Clarkson.

 

"Da Moakplotz is aetz firta, owa für an Brunna hod's niad g'langt, wenn a s'beste Wasser vobeilaft, es is fast a Schand." meinte Siegfried Gatzhammer als Schnodahüpfln-Sänger, der am Akkordeon von Claudia Fischer begleitet worden war. "Und da Pfarrer und da Mesner, dai han a guat's G'spann. Vergißt da Mesner amal s'Leitn, leit halt da Pfarrer für eahm z'samm.

 

David Dechant musste als Schuljunge einen Aufsatz über seinen Vater schreiben: "Mein Vater ist ein Ingenieur und etwas besseres. Er schenkt meiner Mutter schwarze Unterwäsche und unser Kompostgestell ist aus Edelstahl."

 

In klassische Opernklänge aus "Zauberflöte" und "Der Babier von Sevilla" entführte der Kolpingchor unter Leitung von Thomas Fischer die Sitzungsgäste. Georg Stadlmeier und Johann Koller stellten auf der abgedunkelten Bühne Blätter dar, die immer größer wurden und holten Bürgermeister Bernhard Graf zu sich. Thomas Fischer kündigte den Auftritt des Startenors alias Alois Koller an, der die bekannteste Arie aus dem "Babier von Sevilla" schmetterte. Seine Gehilfen Reinhold Kollroß und Karl Großer seiften in der Zwischenzeit den Bürgermeister ein, damit der "Babier" ihn mit seinem überdimensionalen Messer rasieren konnte.

 

Nach der Pause setzen die "Waschweiber" Angelika Straka und Anita Moser ihre Spitzen. Sie stellten fest, dass in der Raitenbucher KIrche entweder der Altar versetzt oder der Altarraum erweitert werden müsse, da dort bei Begegnung von Pfarrer und Mesner Platznot herrsche, wobei der Mirtl Hans felsenfest behaupte würde, dass es nicht an ihm läge. Beim Festgottesdienst der Ehejubilare habe die Pfarrerköchin die Lesungen verwechselt und statt des "Hohen Lieds der Liebe" die Passage von den geknechteten und misshandelten Gefangenen vorgetragen.

 

Nun wirbelten die Tanzgirls Corinna Hiltl und Rebecca Winkler über die Bühne und zeigten dem begeisterten Publikum eine schwungvollen Gardetanz zu den Pur-Hits: "ich liebe dich", "Lena" und "Hör gut zu".

 

Karin Dechant setzte in ihrer Büttenrede gekonnt die Pointen und nahm humorvoll "vom Karussel fahrenden Koffer", "Wie erkenne ich meinen Saphira?" bis zum "verfrühten Theaterbesuch" manches Mißgeschick in der Gemeinde aufs Korn.

 

Den Schlussakkord eines an Höhepunkte reichen Sitzungsabends setzten die Ladykrachers mit ihren Werbeeinlagen. Es begann mit den bei Hempels (Barbara Reisinger, Claudia Fischer und Christine Ring) im Wohnzimmer. MIt Calgon lösen sich alle männlichen Kalkprobleme, das läßt sogar Rohrfrei vergessen. Alternativ böte sich sich nur ein Austausch des Mannes nach der Sieben-Jahres-Pauli-Methode. Das Problem beim Wäschewaschen lösten Angelika Straka und Ariel-Clementine alias Pfarrer Udo Klösel. Die besten Tipps für Spülhände gab es von Claudia Fischer und Helga Großer. Eine Szene zeigte eine namentlich nicht genannte Person im Alter von maximal einem Jahr aus dem bekannten Pressath in der heimischen Wohnstube. Barbara Reisinger, Christine Ring und Gabi Dechant führten . Zur Bekämpfung der Schweinegrippe mit Tamiflu wurde von Angelika Straka, Pfarrer Udo Klösel und Lukas Fischer zum Einsatz von Tabletten oder Zäpfchen geraten; wenn alles nichts hilft, gibt es noch die Möglichkeit der Notschlachtung gegen "Säuchen.