Frauenbund-Fasching_17 Mit den Worten "Seid willkommen, liebe Gäste, die ihr gekommen seid in großer Zahl, heut zu unsrem schönen Feste, seid willkommen tausend mal. Lasst eure Kehlen bloß nicht verrosten, schließlich sind´s nicht eure Kosten!" begrüßte Frauenbundvorsitzende Klaudia Laßleben die Gäste, darunter Pfarrer Udo Klösel und Musikus Heinz Vogl als einzige Vertreter des "schwachen" Geschlechts im propenvollen Pfarrsaal.

 

Nach der Stärkung mit einem Drei-Gänge-Menü (Wiener - Semmel - Senf) folgte ein Verdauungslied, bevor Sophia Boßle als "Kind" und Mathilde Kollroß als "Oma" das "Oma-Hüpf-Lied" zum Besten gaben.  MIt einer starken Showtanzeinlage zur Meldoie des bekannten Waikiki-Liedes ("Weil wir so schön sind, so schlau sind, so schlank und rank, wer´ ma Miss Waikiki "...) präsentierten sich Sofia Boßle, Claudia Fischer, Sieglinde Graf, Mathilde Kollroß, Klaudia Laßleben, Susanne Passler, Barbara Reisinger, Resi Spangler, Angelika Straka  und Pfr. Udo Klösel.

 

Zuvor hatten schon Gerlinde Artmann und Angelika Straka im Sketch "Schiller und Schaller" brilliert. Karin Dechant setzte in ihrer Büttenrede gekonnt die Pointen und nahm humorvoll "vom Karussel fahrenden Koffer", "Wie erkenne ich meinen Saphira?" bis zum "verfrühten Theaterbesuch" manches Mißgeschick aufs Korn.

 

Ein weiterer Höhepunkt war der Sketch "Die Schulklasse", in der Lehrerin (Michaela Laßleben), Schulleiterin (Gabi Dechant) und der zur Visite weilende Schulrat (Udo Klösel) von den etwas problematischen Schulkinder (Claudia Fischer, Helga Grosser, Barbara Reisinger, Christine Ring, Gabi Sebald und Angelika Straka) zur Verzweiflung gebracht wurde. Die Überprüfung des Schulrats durch den modernen Ganzkörperscanner, Typ PX3, mit dem die Schule als erste in Bayern ausgerüstet worden war, offenbarte  einen bis auf den letzten Muskel durchtrainierten Körper.

Die Kinder hatten von der Lehrerin zur Vorbereitung der Visite einen Vogel zeichnen sollen. Aber der kleine zipfelhäubige Seppl präsentierte ein Federvieh bestehend nur aus Rumpf und Kopf. Das Fehlen der restlichen Körperteile begründete das Kind damit, dass es sich nicht mehr seine Mutter nach dem Ort des Schwanzes zu fragen traute, weil es bereits eine kräftige Watsch´n von ihr erhalten hatte, als es fragte, wo beim Vögeln die Füße hinkommen.

 

Für die optimale musikalische Stimmung sorgte zum wiederholten Male Heinz Vogl, alles andere hatten die Frauen nach dem Motto "Selbst ist die Frau" bestens im Griff.