Die neue TelefonanlageIn der Marktratssitzung wurde das von der Firma Geoplan erstellte gemeindliche Standortkonzept für Photovoltaik-Freiflächenanlagen vorgestellt. Es wurde eine Obergrenze von 50 ha Fläche festgelegt; hiervon sind bereits jetzt etwa 46 ha für bestehende, in der Bau- oder Planungsphase befindliche Freiflächensolaranlagen vergeben.

 

Auf dem Grundstück zwischen Raitenbuch und Buchhausen, (Flur-Nr. 148, Gmkg. Raitenbuch), dessen Eigentümmer Armin Hammer ist, plant die Firma Gehrlicher Solar aus München, eine Photovoltaikfreiflächenanlage zu errichten. Da die Anlage bereits im gemeindlichen Standortkonzept positiv aufgenommen ist, wurde einstimmig die Einleitung des Bauleitverfahrens beschlossen.

Die Sanierung des Galgenbergweges, deren Kosten sich bei 240 Metern Länge auf etwa 220.000,00 € beziffern, wurde unter Vorbehalt beschlossen. Zum einen soll nochmals überprüft werden, ob die geplante Stützmauer durch kostengünstigere Beton-L-Steine ersetzt werden kann und zum anderen durch das LRA,  ob ausgeschlossen werden kann, dass Anliegerbeiträge anfallen.

Das Gremium beschloss, einen vorzeitigen Maßnahmenbeginn beim Amt für Ländliche Entwicklung zu beantragen.  Ab Zustimmung der Behörde sind die Planungskosten für die Dorferneuerung in Großbissendorf förderfähig.

Aufgrund des Rathausneubaus muss ein neuer Standort für die Sirene gefunden werden. Vorgeschlagen wurde das Dach der Schule. Dort wird eine neue elektronische Sirene zum Preis von ca. 6.500,00 € durch die Firma Hörmann angebracht.

Da die Umbaukosten für die bisherige analoge Telefonanlage beim vorübergehenden Umzug ins Kommunbrauhaus überdurchschnittlich hoch ausfallen, gab der Rat mehrheitlich der Anschaffung einer neuen digitalen Telefonanlage der Marke Panasonic der Firma POEPPL electronic zum Preis von 7.600,00 € aufgrund ihrer besseren Bewertung den Vorzug im Vergleich zur AGFEO-Anlage, die zum Preis von  5.700,00 € angeboten worden war.

Die  ABL-Markträte hatten Oktober 2009 beantragt, eine freiwillige Mittagsbetreuung für das laufende Schuljahr einzurichten. Bürgermeister Bernhard Graf informierte die Markträte über die aktuelle Situation, dass derzeit 3 Schulkinder nach Schulende im Kindergarten betreut werden, und die Möglichkeiten und Kosten einer Mittagsbetreuung. Eine staatliche Förderung erfährt das Projekt, dessen Kosten auf 10.000 € bis 15.000 € geschätzt werden,  erst ab einer Gruppenstärke von zehn Kindern. Das Gremium beschloss einstimmig, bei ausreichendem Interesse eine Mittagsbetreuung ab kommenden Schuljahr 2010/2011 einzurichten.

Der Antrag vom November 2009 der CSU/CFW-Fraktion auf Erstellung eines Konzepts zur Unterbringung des gesamten Kindergartens im Schulkomplex wurde nach längerer Diskussion mehrheitlich abgelehnt.

Der Marktgemeinderat beschloss ohne Gegenstimme die Haushaltsrechnnung 2009. Diese schloss mit einem Verwaltungshaushalt in Höhe von 3.794.536,29 und einem Vermögenshaushalt über 2.707.805,20 €.

Bürgermeister Bernhard Graf wies darauf hin, dass in der letzten Februarwoche der Umzug der Verwaltung vom jetzigen Rathaus in das Kommunbrauhaus erfolgen wird.