WeihnachtskonzertEin liebevoll zusammengestelltes Programm, umgesetzt auf hohem Niveau und in einem Rahmen, der nicht festlicher hätte sein können, erwartete die Besucher auch dieses Jahr beim Weihnachtskonzert in der Pfarrkirche St. Ulrich.

 

Seit Jahren erfreut sich diese Veranstaltung wachsender Beliebtheit und immer mehr Musikbegeisterte - auch aus der Umgebung - füllten die Barockkirche bis auf den letzten Platz.

 

 

Mit der Festmusik von Richard Strauss eröffnete die Kolping-Jugendblaskapelle, die im Altarraum  Platz genommen hatte, das Weihnachtskonzert. "Hört, die Engelschöre singen" erklangen die Sängerinnen und Sänger des Happy Day Chores (Leitung Irmgard Eichenseer). Besonders „Santa Claus is Coming to Town“ fand beim Publikum Gefallen, viele Zuhörer wippten im Takt mit. In Roland Kernens "Christmas Variations"  mit einer sehr facettenreichen Melodie, die immer wieder auf das Hauptmotiv "Es ist ein Ros entsprungen" zurückführte, endete das Stück in einem grandiosen Finale aller Instrumente. Georg Roggenhofer brillierte hier mit seinem sicher vorgetragenen Bariton-Solo.


Es folgte mit Georg Friedrich Händels "Comfort ye my people" und "Ev'ry valley shall be exalted" ein Solostück für den Tenor Juan Carlos Falcon, auf dessen Auftritt viele Besucher mit Spannung gewartet hatten. Mit seiner fulminanten Stimmgewalt und begeisternden sängerischem Gestaltungsvermögen überzeugte er die Zuhörer und trug, begleitet von der Kolping-Jugendblaskapelle und dem Happy Day Chor  das bekannteste Weihnachtslied "Stille Nacht, heilige Nacht" des Komponisten Franz Xaver Gruber vor, das erstmals 1818 in der Oberndorfer Kirche bei Salzburg gesungen worden war.

 

Zu schnell war das Konzert vergangen und nicht nur Vorsitzende Petra Winkler meinte, "dieser Stimme könnte ich noch lange zuhören". In ihren Schlußworten bedankte sie sich bei allen Akteuren, die zum großartigen Gelingen dieses Abends beigetragen hatten, vor allem bei Dirigent Patrick Siebenborn und  Tenor Juan Carlos Falcon. Sie überreichte ihnen kleine Präsente, ebenso der Leiterin des Happy Day Chores Irmgard Eichenseer und der Harfenistin Claudia Broy vom Stadttheater Regensburg.

 

Das begeisterte Publikum dankte mit lang anhaltendem Schlussapplaus und verdienten Standing Ovations und entsprechend vehement fiel seine Forderung  nach Zugaben aus. So endete ein wundervolles Weihnachtskonzert, das ohne das Engagement und die Begeisterung von Patrick Siebenborn nicht denkbar gewesen wäre.