VolkstrauertagNach dem durch die Kolping-Jugendblaskapelle unter Leitung von Dirigent Patrick Siebenborn feierlich gestalteten Gottesdienst versammelten sich die Kirchenbesucher vor der neu Freifläche vor dem Kriegerdenkmal in Hohenfels.

 

Nach dem Gebet und Segnung durch Pfarrer Udo Klösel spielte die Blaskapelle das Lied "Ich hatt' einen Kameraden".

 

Bürgermeister Bernhard Graf drückte aus, dass die persönliche Trauer und Betroffenheit der Hinterbliebenen fünf Jahre nach Kriegsende, als der Gedenktag erstmals begangen wurde, die Veranstaltung prägte. Im Laufe der Jahrzehnte wandelte sie sich in ein gemeinsames Innehalten und Erinnern an die Millionen Toten der beiden Weltkriege, in das die im Dienst verstorbenen Bundeswehrangehörigen einbezogen sind. Frieden ließe sich nicht durch militärische Einsätze erzwingen, sondern sei das Ergebnis eines langen Annäherungsprozesses von Menschen und Völkern. Der Volkstrauertag mache bewußt, dass dies der richtige Weg sei.

 

Lieutenant Colonel Kevin Quarles sprach für die US-Streitkräfte, dass er an diesem Volkstrauertag an die drei US-Soldaten erinnert werde, die in diesem Jahr im Einsatz für den Frieden in Afghanistan ihr Leben verloren haben.

 

Der Vorsitzende der SKK Hohenfels Georg Münchsmeier betonte, dass man sich bei einem Blick zurück auf die verheerenden Weltkriege fragen müsse, wie diese Kriege hätten verhindert werden können und wie in Zukunft eine Wiederholung dieser Ereignisse ausgeschlossen werden könne.  Denn auch die Gegenwart liefere Anlässe zur Trauer und zur Sorge durch die Todesfälle im Auslandseinsatz. Auch diesen jungen Menschen und ihren Familien gebühre es, dass wir mit ihnen fühlen und sie in unser Gedenken einschließen.

 

Alle Redner legten am Kriegerdenkmal einen Kranz nieder. MIt den Nationalhymnen endete die Gedenkveranstaltung.