St.-Martin-FeierZu Beginn der Sankt-Martin-Feier begrüßte Pfarrer Udo Klösel die vielen Kinder, die mit ihren Angehörigen gekommen waren. Anschließend trugen die Vorschulkinder Verse über die Martinslegende vor.

 

 

Martin ist Soldat im Land und als Offizier bekannt
Reiten soll er in die Stadt, weil er eine Botschaft hat.
Martin reitet, Nacht wird's bald und es ist bitterkalt.
Er zieht seinen Mantel an, dass er nicht mehr frieren kann.
Martin ist schon nah am Tor, doch ein Bettler sitzt davor.
Ohne Kleidung, ohne Brot sitzt er hier und leidet Not.
Martin hält die Zügel an, und er geht zum armen Mann.
Sieht das Elend, sieht die Not, gibt ihm Kleidung und auch Brot.
Martin träumt in dieser Nacht von dem Bettler, der da lacht,
und im Traume zu ihm spricht: Martin, kennst du mich denn nicht?
Ich bin Jesus, du gabst mit ein Stück Mantel heut von dir.
Denn, wenn du die Armen liebst, ist's als ob du mir es gibst.
Martin wurd' ein heilger Mann, der viel Gutes hat getan.
Darum zünde an das Licht, denk an ihn, vergiß es nicht.

 

Nach dem Evangelium führten die Vorschulkinder das St.-Martin-Spiel auf und baten in ihren Fürbitten, dass ihnen der Heilige im Umgang mit ihren Eltern, Geschistern, Freunden und Mitmenschen helfen möge, seinem Vorbild zu folgen. Nach der Andacht zogen alle in einer großen Laternenprozession zum Kindergarten. Dort verteilten Pfarrer Udo Klösel und Elisabeth Lutter, die mit ihrem Kindergartenteam die Feier vorbereitet hatte, leckere Martinshörnchen. Die Angehörigen ließen sich Glühwein und Wiener schmecken.