DichterlesungNach der Begrüßung durch Bürgermeister Bernhard Graf und Projektleiterin Dr. Christine Riedl-Valder stellten sich die Autoren und ihre Werke selbst vor.

 

Die Regensburgerin Karin Holz erzählte, dass sie durch den bekannt Schriftsteller Josef Fendl, der sie an ihrer SChule unterrichtete ihre Liebe zu Mundartgedichten entdeckt habe. Seit ihrem zwölften Lebensjahr habe sie mehr als 1000 Gedichte verfaßt.  Mit 40 Lenzen schrieb sie ihren ersten Kriminalroman "Russenmädchen", der zweite Krimi "Phasmida" erschien 2008. "Denn mit 50 Jahren mordet man anders", betonte sie und berichtete aus ihren Eheerfahrungen, wie prickelnd erotisch Kriminaler küssen. In ihrer Lesung stellte sie u. a. "Die doppelte Buchführung", eine Geschichte des verstorbenen "Wugg" (eigentlich Ludwig Maximilian) Retzer vor.

 

Stefan Thumann aus Berg, seit 1988 verheiratet, trug amüsante Gedichte aus seinem Eheleben vor. "Koan oanzigs Rindviech auf da Ranch stellt sich so a wia da Mensch." Wenn auch das Wort "Ranch" sicher nicht zur bayerischen Mundart gehört, so verziehen ihm sicher alle Zuhörer diesen kleinen Stilbruch um des Reimes willen, da er und seine Kollegin so kurzweilig und unterhaltsam die Mundartlesung im Trauungszimmer des Kommunbrauhauses gestaltet hatten, dass in ihnen der Wunsch nach "mehr" immer stärker wurde.