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Die Kolpingsfamilie Hohenfels wurde am 19. März 1947 gegründet. Altsenior und unerüdlicher Motor des jungen Vereins war Pirmin Boßle. Er hat sich große Verdienste um die KF erworben. Er siedelte später nach Parsberg über und ist dort im November 1979 verstorben.
1947 muss wohl der Hl. Josef Pate bei der Wahl der ersten Vorstandschaft gestanden sein, da gleich vier „Josefs“ in der Vorstandschaft vertreten waren. Sie setzte sich aus Pirmin Boßle (Altsenior), Josef Wallner (Senior), Franz Laßleben (stellvertr. Senior), Josef Seitz (Kassier), Josef Hiltl (Schriftführer) und Josef Geitner (Vereinsdiener) zusammen. Erster Präses war Kaplan Georg Samhuber. Schon im Oktober 1947 nahm die neue KF am ersten Diözesantag in Weiden teil. Voll Stolz wurde dabei das neue Banner mitgetragen. Bereits am 13.7.1947 unternahm man die erste Familienwanderung zur Carolinenhütte.
 
Auch der Gesang wurde gepflegt. Unter der Leitung des Chorleiters und Dirigenten Max Schulze gab es 1947 eine Gesangsgruppe. Wie lange diese Gruppe bestand, konnte allerdings nicht mehr ermittelt werden. Seit der Gründung des Kolpingchores im Jahre 1962 hat der Chorgesang einen festen Platz in der KF.
 
Am 27.5.1948 beteiligten sich 35 Mitglieder der KF mit Banner an der Fronleichnamsprozession. Bei der Weihe der neuen Kirchenglocken am 14.4.1949 stellte die KF ebenfalls eine große Abordnung. Der erste Kolpinggedenktag wurde am 5.12.1948 mit allgemeinem Kirchgang und anschließender Nikolausfeier begangen. Auch wurde von Anfang an, wenn auch mit Unterbrechungen, Theater gespielt. Der „Gmoa-Lump“ z.B. wurde im Dezember 1948 aufgeführt, auch auswärts. Diese Tradition setzte sich fort bis zum „Hohenfelser Burgtheater“ der 70er Jahre.
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