Gedenken der Verstorbenen Gedenken der Verstorbenen Am Fest Allerheiligen besuchen viele Menschen die Gräber ihrer Angehörigen. Dabei war das Totengedenken ursprünglich dem dem sogenannten Allerseelentag vorbehalten. In Tschechien besuchen die Menschen nur am 2. November den Friedhof und gedenken ihrer Toten.
 
Bereits im 4. Jahrhundert fand in Antiochien ein "Herrentag aller Heiligen" nachweislich statt. Allerdings wurde er noch am Sonntag nach Pfingsten gefeiert. Da die Zahl der Märtyrer im Laufe der Jahre anstieg, wollte man einen Festtag für all jene Heiligen einzuführen, denen im kirchlichen Kalender kein eigener Gedenktag eingeräumt werden konnte. Schließlich hat Papst Gregor IV. im Jahre 835 diesen Festtag auf den 1. November festgelegt. Der Allerseelentag geht auf Abt Odilo von Cluny zurück. 998 führte er diesen Gedenktag für die Verstorbenen in allen ihm unterstellten Klöstern ein, aber erst im Jahr 1915 wurde dieser Tag durch Papst Benedikt XV. für die Weltkirche übernommen.
 
Pfarrer Paul Gnalian, begleitet vom Kreuzträger und Ministranten, segnete die Gräberreihen, das Blechblasensemble der KJBK unter Leitung von Wolfgang Laßleben gestaltete die Feier musikalisch.