ChristmetteChristmetteDas Klarinettentrio Elena, Juliana und Laura stimmten die Gläubigen in der überfüllten Pfarrkirche auf die Christkindlfeier ein. Musikalisch gestaltete die Wortgottesdienstfeier der Kinder- und Jugendchor der Kolpingsfamilie unter Leitung von Renate Laßleben. Die Kommunionkinder hatten gemeinsam mit Christina Vogl und Bettina Weigert das Krippenspiel einstudiert. Unter Leitung von Thomas Fischer sangen die Männer des Kolpingchores vor der Christmette weihnachtliche Weisen, die Mitglieder des Blechbläserensembles der Kolping-Jugendblaskapelle spielten dazu. Am Stephanitag gestaltete die Kolping-Jugendblaskapelle unter Leitung von Lucia Bäuml den sehr gut besuchten, festlichen Gottesdienst.
 
Die weihnachtliche Frömmigkeit und das weihnachtliche Brauchtum haben im Laufe der Jahrhunderte in der katholischen Kirche vielfältige Formen angenommen. Wesentlich geprägt wurden sie vom Datum der Wintersonnenwende, vom Jahreswechsel und der Geschichte vom Jesuskind in der Krippe. Weihnachts- und Krippenspiele gibt es bis heute und Segens- und Orakelbräuche, die sich an Silvester auch in unserer Zeit großer Beliebtheit erfreuen, gehen auf die Zeit zurück, als an Weihnachten noch der Jahreswechsel gefeiert wurde. Die Lichtsymbolik spiegelt sich nicht nur in der weihnachtlichen Bildsprache, sondern zeigt sich seit dem 16. Jahrhundert im Brauch des Christ- oder Weihnachtsbaums, die auch den Altarraum der Hohenfelser Pfarrkirche schmückten. Weihnachten fasziniert auch heute noch viele Menschen, auch Menschen, die eigentlich nichts mehr mit der Kirche zu tun haben wollen.
 
Vor zweihundert Jahren erklang im österreichischen Oberndorf erstmals das seitdem in mehr als 300 Sprachen und Dialekte übersetzte Weihnachtslied "Stille Nacht, heilige Nacht" . Bei uns sind vor allem die ersten beiden und sechste Strophen populär, die von Joseph Mohr gedichtet und Franz Gruber vertont worden waren. Aufgrund des Jubiläums sangen die Besucher der Christmette alle sechs Strophen des Weihnachtsliedes.