Weihnachtskonzert 2018Zum Auftakt erklang vom Blechbläserquartett bestehend aus den Musikern Christian, Georg, Roland und Wolfgang die Hymne "Wachet auf, ihr Menschen". Danach stellte das Nachwuchsorchester unter Leitung von Ramona Krotter die Weihnachtsfantasie des Komponisten Thomas Berghoff vor, bevor es die Zuhörer in der vollbesetzten Kirche mit "A Jamaikan Christmas" in die ferne Karibik entführte. Großer Beifall brandete auf, als sich die Nachwuchsmusiker mit der Komposition von Lorenz Maierhofer "Advent is a Leuchtn" verabschiedeten.
 
"Grüaß di Gott, Barthel" erklang vom Bläserquartett, bevor die Kolping-Jugendblaskapelle unter ihrer Dirigentin Lucia Bäuml die "Christmas Overture" des Belgiers André Waignein intonierte. In einem rasanten Tempo ging es mit der "Petersburger Schlittenfahrt" von Richard Eilenberg und Otto Schwarz "Wings of freedom" weiter. Christian Bäuml hatte in diesem Jahr für die Kapelle das Stück "Die Weihnachtsbotschaft" verfasst. In sein Werk hatte er fünf weihnachtliche und adventliche Choräle aus dem Gotteslob eingearbeitet, zwischen denen Textpassagen aus dem Weihnachtsevangelium vorgetragen wurden. "Die Weihnachtsbotschaft" erlebte ihre Premiere in der Hohenfelser Pfarrkirche. Am vierten Adventssonntag war das Stück in der Pfarrkirche St. Josef in Regenburg uraufgeführt worden, als die Kolping-Jugendblaskapelle mit demselben Programm dort gastierte.
 
Anschließend erklangen die Lautmalereien Kees Vlak's in seinem Werk "New Village". "Pachabels Canon" des Nürnberger Barockkomponisten Johann Pachabel und der populäre Marsch "Pomp and Circumstances" des englischen Komponisten Sir Edward Elgar rundeten das überaus gelungene Weihnachtskonzert ab. Begeisteter Beifall erklang, als die Kapelle mit "Feliz Navidad" allen ein frohes Weihnachtsfest gewunschen hatte. Dirigentin Lucia Bäuml bedankte sich und kündigte als Zugaben den von ihrem Ehemann Christian modifizierten "Graf Walderseer Marsch" und "In dulci jubilo" zum Mitsingen an. Ein lang anhaltender Applaus dankte und belohnte die mehr als vierzig Musiker, die das Publikum höchst ungern ziehen lassen musste.